Formel-1-Gerüchte um Christian Horner
Ex-Teamchef nach Red-Bull-Entlassung vor überraschendem Comeback?
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Christian Horner wurde bei Red Bull entlassen. Nun tauchen die Fragen auf: Wie geht's weiter? Und welche Position könnten Cadillac oder Alpine bieten?
Milton Keynes – Christian Horner war über Jahre hinweg das Gesicht von Red Bull Racing. Unter seiner Führung erreichte das Team legendäre Erfolge, darunter acht Weltmeistertitel von Sebastian Vettel und Max Verstappen. Doch diese Ära ist nun vorbei. Nach seinem endgültigen Rauswurf aus dem Red-Bull-Rennstall steht der ehemalige Teamchef vor einem Neubeginn.
Spekulationen lassen die Formel-1-Welt jetzt aufhorchen. Doch was steckt hinter diesen Gerüchten, und welche Optionen könnten für Horner tatsächlich infrage kommen? Sicher ist, dass der Brite endgültig von allen Posten bei Red Bull entbunden ist. Handelsregistereinträge aus Großbritannien bestätigen seine Trennung, die mutmaßlich mit einer hohen Abfindung einherging.
Schätzungen zufolge könnte Horner bis zu 50 Millionen Euro erhalten haben, da sein Vertrag ursprünglich bis 2030 vorgesehen war. Nun ist er frei, um mit anderen Teams zu verhandeln. Besonders zwei Namen werden in diesem Zusammenhang genannt: Cadillac, ein neuer Akteur in der Formel 1, und Alpine, ein Team auf der Suche nach einem starken Führungskonzept.
Potenzial bei Cadillac und Alpine als attraktive Alternative
Cadillac plant ab 2026 mit einem neuen Team in der Formel 1 anzutreten. Die Verantwortlichen setzen auf erfahrene Persönlichkeiten, um die Anfangsphase zu meistern. Bisher wurde Graeme Loudon als Teamchef bestätigt, ein angesehener Ingenieur und Geschäftsmann. Doch ein Wechsel zu Christian Horner könnte für Cadillac einen strategischen Vorteil bedeuten.
Horner bringt jahrzehntelange Erfahrung und eine beeindruckende Erfolgsbilanz mit. Allerdings ist Cadillac in der Formel 1 ein Neuling, was die Umsetzung von Horners bewährten Konzepten erschweren könnte. Zudem bleibt offen, ob Horner bereit wäre, eine Rolle ohne Mitspracherecht bei Teamanteilen zu übernehmen.
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Im Gegensatz zu Cadillac ist Alpine bereits etabliert, sucht jedoch nach einer Neuausrichtung. Flavio Briatore, der derzeit als Berater fungiert, könnte mit Horner eine schlagkräftige Kombination bilden. Alpine hat in der Vergangenheit schon Anteile an Prominente verkauft und könnte Horner ähnliche Möglichkeiten bieten.
Ein solches Modell, bei dem Horner sowohl strategische als auch operative Verantwortung übernehmen könnte, wäre attraktiv für den ehemaligen Red-Bull-Teamchef. Allerdings könnten Machtkämpfe zwischen Horner und Briatore ein Hindernis darstellen, da beide als starke Persönlichkeiten bekannt sind.
Christian Horners Zukunft in der Formel 1 bleibt ungewiss. Während Cadillac eine spannende Herausforderung als Neuling bietet, könnte Alpine mehr Gestaltungsfreiheit und langfristige Perspektiven liefern. Beide Teams könnten von Horners Erfahrung profitieren, doch seine endgültige Entscheidung wird von Faktoren wie Teamkultur und Einflussmöglichkeiten abhängen.
Die kommenden Wochen dürften zeigen, wohin es den ehemaligen Red-Bull-Teamchef in Zukunft verschlagen wird – oder ob er sich sogar für eine Pause von der Königsklasse entscheidet. Fans und Experten bleiben gespannt. Auch interessant: Neue Details über die frühere Horner-Affäre mit Red-Bull-Mitarbeiterin aufgedeckt.
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