Chancen auf Comeback gesteigert?

Formel-1-Comeback für Mick Schumacher möglich: Cadillac-Rivale winkt ab

  • Sönke Brederlow
    VonSönke Brederlow
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Mick Schumacher bleibt im Rennen um sein Formel-1-Comeback: Ein anderer Rennfahrer, der mit Cadillac in Verbindung stand, hat sich zurückgezogen.

Gland/Detroit – Mick Schumacher darf weiter auf ein Comeback in der Formel 1 hoffen: Der 26-Jährige gilt als Favorit auf eines der beiden Cockpits beim neuen Cadillac-Team, und kann sich nun über eine weitere, für ihn positive Entwicklung freuen: Pato O’Ward, der in der amerikanischen IndyCar-Serie aktuell den zweiten Platz in der Fahrerwertung belegt und ebenfalls als Kandidat für einen Platz bei Cadillac gehandelt wurde, hat der Königsklasse eine klare Absage erteilt.

„Die Gerüchte, ich würde zu Cadillac gehen, sind wie die Gerüchte, Fernando Alonso hätte etwas mit Taylor Swift“, witzelte der Mexikaner gegenüber ESPN Mexico und spielte damit auf eine vermeintliche Liaison zwischen dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister und der Popsängerin an. Eine Geschichte, die sich als falsch herausstellte.

Alle deutschen Formel-1-Fahrer, die auf dem Podium standen

Formel 1 - Großer Preis von Großbritannien
Weltmeister Michael Schumacher.
Michael Schumacher (Benetton) feierte sein erstes Formel-1-Podium beim Großen Preis von Mexiko 1992
Michael Schumacher (Mercedes) erzielte sein letztes Formel-1-Podium beim Großen Preis von Europa 2012 in Valencia
Alle deutschen Formel-1-Fahrer, die auf dem Podium standen

Ganz ohne Bezug zur Formel 1 ist O’Ward jedoch nicht: Bereits beim Großen Preis von Mexiko 2024 absolvierte er das erste Freie Training und soll auch in der aktuellen Saison erneut zum Einsatz kommen. Der 26-Jährige steht allerdings sowohl in der IndyCar-Serie als auch in der Formel 1 beim britischen McLaren-Team unter Vertrag, eine Verbindung zu Cadillac besteht nicht.

Kein amerikanischer Fahrer bei Cadillac in der Formel 1?

Mit seiner deutlichen Aussage hat Pato O’Ward jetzt klargestellt, dass das auch so bleiben wird. Damit steigen die Chancen von Mick Schumacher bei Cadillac noch einmal an. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher gilt neben Mercedes-Ersatzpilot Valtteri Bottas und Ex-Red-Bull-Fahrer Sergio Perez als einer der aussichtsreichsten Kandidaten auf ein Formel-1-Comeback.

Pato O’Ward hat Cadillac und der Formel 1 eine Absage erteilt

Ein amerikanischer Fahrer, wie anfangs vermutet, ist offenbar nicht mehr im Rennen um das Cadillac-Cockpit. „Wir wählen unsere Fahrer nach Leistung aus“, erklärte Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon bereits vor einigen Wochen gegenüber Motorsport.com. „Das bedeutet nicht, dass jemand mit amerikanischem Pass nicht infrage kommt, wir haben eine große Auswahl.“

Derzeit seien viele leistungsstarke Fahrer verfügbar, darunter eben auch Mick Schumacher. „Wenn wir unsere Fahrerpaarung schließlich bekanntgeben, in welcher Konstellation auch immer, dann wird es eine starke sein.“ Unklar bleibt allerdings, wann Cadillac die beiden Stammfahrer für die Formel-1-Saison 2026 offiziell vorstellen wird. (SoBre)

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