„Ist absolut denkbar“
Formel-1-Comeback in neuer Rolle? Vettel lässt mit Plänen aufhorchen
- VonPhilipp Pachollekschließen
Sebastian Vettel verließ 2022 die Formel 1 als Fahrer. Eine Rückkehr in die Königsklasse erwägt der vierfache Weltmeister offensichtlich dennoch.
Mainz – Am Samstagabend, 9. August, war Sebastian Vettel im ZDF-Sportstudio zu Gast. Gemeinsam mit Skipper Erik Heil (35) und Strategin Anna Barth (20) sprach er über den am 16. und 17. August auf Rügen stattfindenden SailGP. Vettel ist Miteigentümer des Germany SailGP-Teams. Natürlich war aber nicht nur der Segelsport Thema im Gespräch mit Moderatorin Katrin-Müller Hohenstein. Auch die Formel 1 wurde besprochen.
Der vierfache Formel-1-Weltmeister, der 2022 sein Karriereende als Fahrer verkündete, kann sich eine Zukunft in der Königsklasse des Motorsports vorstellen, schränkt aber gleichzeitig ein: „Als Fahrer nicht, die Zeit ist vorbei. Aber vielleicht die ein oder andere Funktion zu übernehmen, ist absolut denkbar.“
Sebastian Vettel schließt Rückkehr auf die Formel-1-Bühne nicht aus
Ein Comeback dürfte sich allerdings noch etwas hinziehen. „Im Moment bin ich jedoch recht zufrieden und habe genug zu tun.“ Vettel stieg vor drei Jahren aus der Formel 1 aus, weil er auch mehr Zeit mit seiner Frau und den drei Kindern verbringen wollte.
„Die Kids machen unheimlich viel Spaß zu Hause, der Traktor muss gelenkt werden“, grinste Vettel, der sich dennoch eine Hintertür offen ließ: „Aber wer weiß.“ Neben seinem Engagements im Segeln macht er aktuell eine Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich und setzt sich für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte ein.
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Im Falle einer Rückkehr könnte Vettel Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko ersetzen, der ihn in der Vergangenheit bereits als seinen idealen Nachfolger bezeichnete. Der 82-Jährige steht noch bis 2026 bei dem Team unter Vertrag, mit dem Vettel in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013 den WM-Titel holte.
Zuletzt war Vettel ein Einsatz bei der Langstrecken-WM im Gespräch. Dies sei aber noch nicht konkret, erläuterte er. „Ich bin so ein Auto mal gefahren, weil es mich interessiert hat. Es hat Spaß gemacht, aber bis jetzt hat sich noch nicht mehr ergeben.“ (pp)
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