Für den guten Zweck

Michael Schumacher unterschrieb wohl als Letzter – das passiert jetzt mit dem Helm

  • Korbinian Kothny
    VonKorbinian Kothny
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Michael Schumacher unterschreibt einen Helm für den guten Zweck und sorgt damit für großes Aufsehen. Wie geht es mit dem Helm weiter?

Bahrain / München – Die Formel 1 ist in diesem Jahr so spannend wie lange nicht mehr. Doch der Sieg von Oscar Piastri beim GP von Bahrain war eigentlich nur Nebensache. Denn viel mehr Aufmerksamkeit bekam ein Helm, der von keinem anderen als Michael Schumacher erst kürzlich signiert wurde.

Michael Schumacher sendet erstes Lebenszeichen seit langer Zeit

Der 56-Jährige unterschrieb nämlich wie alle anderen noch lebenden Formel-1-Weltmeister einen Helm von Legende Jackie Stewart unterschrieben, der für den guten Zweck versteigert werden soll. Es ist das erste Lebenszeichen von Schumacher seit geraumer Zeit.

Bei der Unterschrift wurde der siebenmalige Formel-1-Weltmeister von seiner Frau Corinna unterstützt. Schumachers Sprecherin Sabine Kehm bestätigte der Nachrichtenagentur dpa einen entsprechenden Bericht der Daily Mail

Michael Schumacher unterschrieb einen Helm für den guten Zweck.

Helm mit Schumacher-Unterschrift wird für den guten Zweck versteigert

Doch wie geht es jetzt mit dem weißen Helm mit dem Royal Stewart Tartan – wie ihn Stewart in den 60er und 70er Jahren trug und dabei drei Weltmeistertitel gewann – weiter? Nach Informationen der Bild-Zeitung ist das noch unklar. Das Team rund um Stewart wollte in Bahrain durch den Auftritt so viel Aufmerksamkeit wie möglich generieren.

Und das hat geklappt. Der 85-jährige Stewart fuhr vor dem Rennen in Bahrain zwei Runden mit seinem alten Formel-1-Boliden und trug dabei eben jenen Helm. Nun will sich das Team überlegen, wie genau die Versteigerung des Helmes ablaufen soll.

Schumacher unterschrieb wohl als Letzter auf Helm

Der Erlös kommt dabei der Stiftung „Racing Against Dementia“ zu Gute. Stewart hatte diese ins Leben gerufen, nachdem seine Frau Lady Helen 2016 an Demenz erkrankt war.

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Alle Unterschriften zu sammeln, war dabei ein echtes Mammutprojekt. Laut der Bild-Zeitung flog der Helm rund ein Jahr rund um den Globus, da einige Weltmeister wie Nelson Piquet ihr Heimatland – in dem Fall Brasilien – nicht mehr verlassen wollen. Schumachers Unterschrift soll dabei die letzte gewesen sein und fand dem Bericht zufolge erst vor wenigen Wochen statt. Bei seinen Fans schlug die Nachricht schon jetzt wie eine Bombe ein. (kk)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Herbert Bucco / HochZwei

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