WM in Oberstdorf
Skispringen: Prevc sorgt für Chaos in Oberstdorf - Japan schreibt Geschichte
- VonThomas Böslschließen
Die Skiflug-WM 2026 wurde am Sonntag beendet. In Oberstdorf sicherte sich Japan die Goldmedaille im Team-Springen. Für Aufsehen sorgte jedoch ein anderer.
Oberstdorf - Die Skiflug-WM 2026 in Oberstdorf ist beendet. Am Sonntag durfte Japan auf der Heini-Klopfer-Flugschanze beim Mannschafts-Event über die Goldmedaille jubeln. Die Slowenen sorgten dagegen für Chaos.
Die Titel-Serie des scheidenden Bundestrainers Stefan Horngacher ist gerissen. Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme im Jahr 2019 blieben die DSV-Adler bei einem Großereignis außerhalb der Vierschanzentournee ohne Edelmetall. Das Ergebnis rückte beim Team-Fliegen jedoch in den Hintergrund.
Skispringen in Oberstdorf: Prevc-Ski sorgen für Chaos - Japan sichert sich Goldmedaille
Domen Prevc sorgte vor dem letzten Sprung im ersten Durchgang für kuriose Szenen. Die Ski des frisch gebackenen Einzelweltmeisters machten sich bei der Materialkontrolle am Schanzenturm selbstständig und rutschten kurz vor dem Sprung des Norwegers Marius Lindvik durch die Anlaufspur und dann den Auslauf hinunter.
Prevcs Ersatz-Ski gelangten nicht schnell genug an die Schanze, er durfte nicht starten. „Oben an der Schanze steht eine Materialbox, dort hat Domen Prevc seine Ski angelehnt. Die haben sich dann verselbstständigt. Da es Eigenverschulden ist, wurde sein Sprung aus der Wertung genommen“, erklärte Andreas Bauer, Materialchef der FIS. Auch ohne Prevcs Sprung schaffte es Slowenien ins Finale, war dort aber chancenlos.
Den Fauxpas des slowenischen Überfliegers nutzten die Teams aus Japan und Österreich aus und lieferten sich bis zum Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Goldmedaille, das am Ende Japan auch dank zweier starker Sprünge von Ren Nikaido für sich entschied. Jan Hörl konnte Österreich mit dem letzten Sprung des Tages nicht mehr an Japan vorbeibringen. Für Japan war es die erste Goldmedaille in einem Skiflug-Teamwettbewerb. Norwegen wurde Dritter.
Skispringen am Sonntag: Fehlende Konstanz sorgt für ungekrönte Heim-WM
Für Pius Paschke, Felix Hoffmann, Karl Geiger und Philipp Raimund war es dagegen wieder einmal ein gebrauchter Tag. Keiner der vier Starter des Deutschen Skiverbandes konnte über zwei Sprünge konstant gute Leistungen abrufen. So stand am Ende ein vierter Platz und damit auch eine medaillenlose Heimweltmeisterschaft.
Skispringen in Oberstdorf: Der Endstand des Team-Events der Skiflug-WM
| 1. Japan | 1569,6 Punkte |
| 2. Österreich | -9.6 |
| 3. Norwegen | -85,9 |
| 4. Deutschland | -162,8 |
Die Skiflug-Weltmeisterschaft ist beendet. Der Weltcup im Skispringen wird am Freitag fortgesetzt. In Willingen steht ab 16:10 Uhr das Mixed-Teamspringen von der Großschanze. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Skispringen mit dabei.
Skispringen am Sonntag: Das Team-Fliegen in Oberstdorf im Liveticker
2. Durchgang: Hörl muss jetzt abliefern. Er ist aber bereits im Anlauf deutlich langsamer als Nikaido und kommt so auch nicht an die Weite des Japaners ran. Japan holt hier zum ersten Mal Team-Gold bei der Skiflug-Weltmeisterschaft. Deutschland wird Vierter.
2. Durchgang: Nun kommen wir zum Showdown um die Goldmedaille. Ren Nikaido wird vorlegen. Die Kamera kann ihn aufgrund des starken Schneetreibens kaum einfangen, es ist aber ein richtig starker Sprung auf 229 Meter. Das baut hier richtig Druck auf Jan Hörl auf.
2. Durchgang: Nun ist Marius Lindvik an der Reihe. Dieses Mal fliegen keine Ski von hinten durch die Anlaufspur. Lindvik macht seine Sache richtig gut. Es sind 230 Meter. Norwegen wird hier Bronze holen.
2. Durchgang: Nun ist Philipp Raimund an der Reihe. Der Rückstand auf Bronze ist schon sehr groß. Doch Raimund lässt sich nicht beirren und fliegt auf 214,5 Meter.
2. Durchgang: Für die Finnen bestreitet Antti Aalto den letzten Sprung und hält seine Mannschaft mit seinen 216,5 Metern vor den Slowenen. Gregor Deschwanden gelingt das nicht. Es sind wieder nur 186 Meter für ihn. Es war ein gebrauchter Wettkampf für Deschwanden.
2. Durchgang: Wir sind bei den letzten acht Springern dieser Weltmeisterschaft angelangt. Piotr Zyla eröffnet die letzte Gruppe mit einem Sprung auf 204 Meter. Im zweiten Anlauf konnte Domen Prevc dann auch seine Ski festhalten. Vor ihm wird der Anlauf um zwei Luken verkürzt. Trotz allem Chaos fliegt er hier auf 228,5 Meter.
2. Durchgang: Das schafft der 40-Jährige trotz eines starken Sprungs nicht. Es sind 214 Meter. Das wird ein richtig enger Wettkampf. Österreich bleibt hauchzart vorne.
2. Durchgang: Japan legt hier im Kampf um den Titel wieder richtig stark vor. Naoki Nakamura fliegt bei viel Rückenwind auf starke 224 Meter. Da muss Manuel Fettner erst einmal mithalten.
2. Durchgang: Benjamin Oestvold kann nun die Bronzemedaille für sein Team absichern, und das tut er auch. Er springt auf 202 Meter und baut so den Vorsprung auf das DSV-Quartett noch etwas aus.
2. Durchgang: Es wird richtig laut an der Heini-Klopfer-Flugschanze, denn Karl Geiger sitzt auf dem Balken. Er hat jetzt ordentlich Rückenwind und landet nach 200 Metern.
2. Durchgang: Für die Schweiz absolviert nun Felix Truntz seinen letzten Sprung bei dieser Weltmeisterschaft. Er schafft 188,5 Meter. Damit ziehen die Schweizer am Finnland vorbei, denn Eetu Nousiainen schafft nur 174 Meter.
2. Durchgang: Wir sind bei der dritten Gruppe und Kamil Stoch angekommen, der hier auf 180 Meter springt. Für ihn ist es der letzte Sprung in Oberstdorf. Deutlich weiter kommt Anze Lanisek. Er landet nach 215,5 Metern.
2. Durchgang: Jetzt ist nur noch Stefan Kraft aus der zweiten Gruppe oben. Er kontert den Angriff der Japaner und legt sogar noch einen Meter drauf. Kraft zeigt seine ganze Klasse. Österreich bleibt vorne.
2. Durchgang: Ein paar Punkte nimmt Hoffmann den Norwegern dann aber doch ab, denn Kristoffer Eriksen Sundal springt nur auf 197,5 Meter. Für Japan ist nun Tomifumi Naito dran und der zeigt einen zweiten starken Sprung. Es sind 222 Meter für Naito. Japan greift Österreich wieder an.
2. Durchgang: Felix Hoffmann ist an der Reihe. Er müsste jetzt schon richtig einen raushauen, damit Deutschland noch an Norwegen rankommen kann. Die Bedingungen sind gut. Der Sprung ist solide. Es sind 206,5 Meter.
2. Durchgang: Der zweite Schweizer in diesem Finale ist Sandro Hauswirth, der hier einen guten Sprung auf 211,5 Meter abliefert. Weiter geht es mit Jarkko Maata, der ebenfalls gut springt. Es sind 207 Meter.
2. Durchgang: Nun geht es weiter mit Dawid Kubacki aus Polen. Seine 164,5 Meter sind natürlich schwach. Für Slowenien tritt Rok Oblak an. Er springt auf 180 Meter. Trotz des fehlenden Sprungs von Domen Prevc liegt Slowenien vor Polen.
2. Durchgang: Andreas Wellinger ist hier nicht im Team des DSV, trotzdem springt er hier. Er ist einer der Vorspringer.
2. Durchgang: Da kann Ryoyu Kobayashi nicht mithalten. Der Japaner springt auf 209 Meter. Damit geht Österreich wieder an Japan vorbei.
2. Durchgang: Nicht viel, denn Johann Andre Forfang baut den Vorsprung noch einmal aus. Es sind 202,5 Meter für Norwegen. Nun ist Stephan Embacher an der Reihe. Und auch bei ihm läuft der Sprung richtig gut. Mit seinen 217,5 Metern setzt er Japan richtig unter Druck.
2. Durchgang: Nun gilt es für Pius Paschke. Wenn es noch etwas mit einer Medaille werden soll für Deutschland, muss er nun abliefern. Es sind nur 190 Meter. Was ist das wert?
2. Durchgang: Weiter geht es mit Niko Kytosaho aus Finnland. Sein erster Sprung war richtig stark, der zweite das genaue Gegenteil. Er landet nach 153 Metern.
2. Durchgang: Für Aleksander Zniszczol läuft es wirklich überhaupt nicht. Es sind nur 138 Meter. Auch Simon Ammann kommt nicht weit nach unten. Auch für den Schweizer Altmeister sind es nur 160,5 Meter.
2. Durchgang: Mit einiger Verzögerung kann es jetzt doch noch weitergehen. Timi Zajc springt für Slowenien auf 197 Meter.
Vor dem 2. Durchgang: Nach dem erfolglosen Protest gibt es nun erneut Chaos. Timi Zajc scheint den abgelehnten Protest als Disqualifikation missverstanden zu haben. Erst nach einigen Diskussionen kehrt er wieder zur Schanze zurück. Es sind wirklich verrückte Szenen.
Vor dem 2. Durchgang: Der Protest wurde aber abgeschmettert, da Prevc seine Ski in einem Bereich abgestellt hatte, der dafür nicht vorgesehen war. Es soll nun gegen 17:30 Uhr weitergehen.
Vor dem 2. Durchgang: Der Start des Finales verzögert sich noch etwas. Die Slowenen haben Protest gegen den verwehrten Start von Domen Prevc eingelegt.
Vor dem 2. Durchgang: Es gibt neue Informationen zu Domen Prevcs Ski. Anscheinend hatte er seine Ski bei der Materialkontrolle oben an der Schanze an eine Zeltplane gelehnt, von dort waren sie dann in die Anlaufspur gerutscht.
Vor dem 2. Durchgang: Weiter geht es mit dem Finale ab ca 17:26 Uhr.
1. Durchgang: Anscheinend darf Domen Prevc nicht antreten. Die Ski scheinen ihm selbst aus der Hand gerutscht zu sein. Trotzdem ist Slowenien im zweiten Durchgang. Es ist ein Wahnsinn, was hier vorgeht. Japan gewinnt also den ersten Durchgang.
1. Durchgang: Nachdem die Ersatz-Ski von Domen Prevc wohl noch nicht oben angelangt sind, ist nun erst einmal Jan Hörl an der Reihe. Er springt nur auf 204 Meter. Japan geht in Führung.
1. Durchgang: Japan kämpft hier weiter um Gold. Ren Nikaido springt auf starke 212,5 Meter.
1. Durchgang: Jetzt ist Philipp Raimund an der Reihe. Er kann aber nicht mit Lindvik mithalten. Es sind nur 195 Meter. Damit ist Deutschland weit entfernt von einer Medaille.
1. Durchgang: Jetzt darf immerhin Lindvik runter. Er hat die lange Pause anscheinend problemlos weggesteckt und fliegt auf 216 Meter.
1. Durchgang: Wie die Ski von Domen Prevc in die Anlaufspur gelangten, ist noch völlig unklar. Auch ob sie beim Sturz von der Schanze Schaden genommen haben, kann man im Moment nicht sagen.
1. Durchgang: Nun geht es um die Medaillenränge. Marius Lindvik holte im Einzel Silber, den Probedurchgang heute hatte er aber völlig in den Sand gesetzt. Vor seinem Sprung spielen sich völlig verrückte Szenen ab. Vor dem Start von Lindvik rutschen die Ski von Domen Prevc die Anlaufspur nach unten. Irgendjemand hatte sie anscheinend angestoßen. Das Springen ist unterbrochen.
1. Durchgang: Die Polen haben es ebenfalls in den zweiten Durchgang geschafft. Piotr Zyla springt auf 204 Meter.
1. Durchgang: Weiter geht es mit Antti Aalto aus Finnland, der seine Farben mit starken 206,5 Metern in den zweiten Durchgang bringt. Auch die Schweiz wird noch einen zweiten Durchlauf bekommen. Gregor Deschwanden springt auf 179,5 Meter.
1. Durchgang: Wir sind bei den letzten zehn Springern angelangt. Eröffnet wird die letzte Gruppe von Svyatoslav Nazarenko aus Kasachstan mit 115 Metern und Tate Frantz aus den USA mit 189 Metern.
1. Durchgang: Nun ist aus der dritten Gruppe nur noch Manuel Fettner aus Österreich oben. Er verliert mit 209,5 Metern ein wenig auf die Konkurrenz. Österreich bleibt aber trotzdem vorne.
1. Durchgang: Weiter geht es mit Naoki Nakamura für Team Japan, der hier ebenfalls richtig weit nach unten auf 222,5 Meter segelt. So wird es für Deutschland natürlich schwer. Denn auch Anze Lanisek kommt auf gute 217,5 Meter.
1. Durchgang: Da wird es schon sehr schwierig für Karl Geiger, da mitzuhalten. Die Bedingungen sind gut und Geiger haut hier einen raus. Es sind starke 217,5 Meter für den Oberstdorfer. Damit hält er Deutschland hier im Medaillenrennen.
1. Durchgang: Nun ist mit Kamil Stoch eine Skisprung-Ikone an der Reihe. Wirklich weit geht es für ihn aber nicht nach unten. Es sind 181 Meter für den Polen. Weiter nach unten geht es für Benjamin Oestvold aus Norwegen, der mit 224 Metern die Medaillenambitionen der Norweger untermauert.
1. Durchgang: Für Finnland tritt nun Eetu Nousiainen an, der auf 172 Meter springt. Felix Truntz kann diese Weite toppen. Der Schweizer schafft gute 204,5 Meter.
1. Durchgang: Weiter gehts mit der dritten Startgruppe und Nurshat Tursunzhanov, der nach 109,5 Metern landet. Der dritte US-Springer ist Decker Dean, der ebenfalls sehr früh landet. Auch die USA werden es also wohl nicht ins Finale schaffen.
1. Durchgang: Stefan Kraft ist der letzte Springer der zweiten Startgruppe und er zementiert hier die Führung der Österreicher. Es sind 220 Meter für Kraft.
1. Durchgang: Weiter geht es mit den Japanern und Tomofumi Naito, der hier einen richtig guten Job macht. Es sind 216 Meter für den Japaner. Damit bauen sie den Vorsprung auf Deutschland deutlich aus. Rok Oblak ist der nominell schwächste Slowene. Seine 195,5 Meter muss dann Domen Prevc in der letzten Startgruppe ausgleichen.
1. Durchgang: Das ist die Chance für Felix Hoffmann, das DSV-Quartett wieder näher ans Podium heranzubringen. Er kann auf jeden Fall Sundal toppen. Es sind 197,5 Meter für ihn.
1. Durchgang: Die Polen liegen nach der ersten Gruppe nur knapp über dem Strich. Auch Dawid Kubacki präsentiert sich mit 170 Metern schwach. Besser, aber auch nicht wirklich stark macht es Kristoffer Eriksen Sundal aus Norwegen, der 189 Meter zeigt.
1. Durchgang: Finnland lag bislang gut im Rennen, doch Jarkko Maata kann nicht mit seinem Landsmann Kytosaho mitziehen. Es sind 184 Meter. Sandro Hauswirth tritt für die Schweiz an und kommt ebenfalls nicht wirklich ins Fliegen. Es ist ein Meter mehr als bei Maata.
1. Durchgang: Weiter geht es mit der zweiten Gruppe. Diese wird eröffnet von Sabirzhan Muminov mit einem Sprung auf 144,5 Meter. Die Kasachen werden es nicht in den zweiten Durchgang schaffen. Auch für die USA könnte es schwer werden. Jason Colby schafft auch nur 158 Meter.
1. Durchgang: Stephan Embacher beschließt diese erste Startgruppe und auch für ihn geht es richtig weit nach unten. Mit 233,5 Metern setzt er die größte Weite des bisherigen Wettkampfes. Österreich führt.
1. Durchgang: Die Japaner starten mit einem Top-Mann. Ryoyu Kobayashi bringt seine Farben hier in Führung. Er fliegt auf 223 Meter. Nun sind die Favoriten auf den Titel dran. Timi Zajc ist einer der Wackelkandidaten bei den Slowenen, kann mit seinen 216 Metern aber überzeugen. Es ist Rang vier für Slowenien.
1. Durchgang: Nun ist Pius Paschke an der Reihe. Er muss hier das deutsche Team in eine gute Ausgangslage bringen. Das gelingt ihm auch. Es sind 206 Meter für Paschke und Rang drei für das DSV-Team.
1. Durchgang: Die Norweger kämpfen heute sicher auch um die Medaillenränge. Johann Andre Forfang legt mit guten 215,5 Metern vor. Das reicht für Rang zwei.
1. Durchgang: Für die Schweiz geht in der ersten Gruppe Simon Ammann an den Start. Seine 192,5 Meter bringen sein Team auf Rang zwei. Da kann Aleksander Zniszczol aus Polen nicht mithalten. Er landet bereits nach 175 Metern. Die Polen reihen sich auf Platz drei ein.
1. Durchgang: Weiter geht es mit den Vereinigten Staaten. Für die USA geht Erik Belshaw in die Anlaufspur und fliegt auf 167 Meter. Es folgt der Finne Niko Kytosaho mit einem starken Sprung auf 219 Meter. Die Finnen übernehmen die Führung.
1. Durchgang: Damit geht es hier in Oberstdorf mit dem Team-Event los. Nikita Devyatkin aus Kasachstan setzt mit 117 Metern die erste Weite des Tages.
Vor dem Springen: In wenigen Momenten geht es hier los. Eröffnet wird der Wettkampf von Team Kasachstan.
Vor dem Springen: Das Wetter hat sich im Vergleich zum Vortag deutlich geändert. Statt strahlend blauem Himmel herrscht heute Schneegestöber in Oberstdorf. Der Stimmung tut das keinen Abbruch. Die Tribünen sind wieder gut gefüllt.
Vor dem Springen: Doch auch die Österreicher werden ein Wörtchen um die Goldmedaille mitreden können. Der ÖSV schickt Stephan Embacher, Stefan Kraft, Manuel Fettner und Jan Hörl ins Rennen.
Vor dem Springen: Als Topfavorit geht das Quartett aus Slowenien, bestehend aus Timi Zajc, Rok Oblak, Anze Lanisek und Einzelweltmeister Domen Prevc, in den Wettkampf.
Vor dem Springen: Bundestrainer Stefan Horngacher schenkt den gleichen vier Springern wie im Einzel das Vertrauen. Es treten Pius Paschke, Felix Hoffmann, Karl Geiger und Philipp Raimund an.
Vor dem Springen: Vier Springer werden wir pro Nation sehen. Zehn Länder treten hier heute an. Zwei Teams scheiden nach dem ersten Durchgang aus. Die Ergebnisse aller Sprünge jeder Mannschaft werden addiert und ergeben das Endergebnis.
Vor dem Springen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Skispringen heute in Oberstdorf. Gleich sehen wir den Team-Wettbewerb der Skiflug-Weltmeisterschaft.
Skispringen heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Team-Fliegen
Die Hoffnungen auf eine Einzelmedaille bei der Skiflug-WM in Oberstdorf waren bereits vor dem ersten Sprung auf der Heini-Klopfer-Flugschanze gering gewesen. Dass am Ende das schlechteste deutsche Ergebnis bei einer Skiflug-Weltmeisterschaft seit 2010 stehen würde, hatten die meisten sicher jedoch nicht auf dem Schirm.
Skispringen heute im Liveticker: Horngacher als Medaillengarant
Zum ersten Mal seit 16 Jahren stand am Ende eines Einzelwettkampfs bei diesem Großereignis kein DSV-Adler unter den Top Ten. Damals war Michael Uhrmann in Planica auf Rang 19 gesprungen. In Oberstdorf war nun Philipp Raimund mit Platz 13 der beste Deutsche. Karl Geiger fiel in den beiden Finaldurchgängen noch auf den 17. Platz zurück. Felix Hoffmann und Pius Paschke wurden 22. und 25.
Nun geht es für das DSV-Team, das weiterhin aus Pius Paschke, Felix Hoffmann, Karl Geiger und Philipp Raimund bestehen wird, im Mannschaftswettkampf weiter. Andreas Wellinger bleibt auch am Sonntag nur die Zuschauerrolle. Ein schwaches Abschneiden im Team-Fliegen wäre auch ein bitterer Makel in der Bilanz von Bundestrainer Stefan Horngacher. Bislang konnte der scheidende Chefcoach in seiner Zeit beim DSV bei jedem Großereignis außerhalb der Vierschanzentournee eine Medaille gewinnen.
Skispringen heute im Liveticker: DSV-Team mit minimalen Podestchancen - Slowenien Favorit
Die Chancen auf einen Podestplatz des deutschen Teams sind aber gering. Zu sicher präsentierten sich die anderen Nationen. Wollen die DSV-Adler es aufs Podium schaffen, müssen sie die Fehler anderer Mannschaften eiskalt ausnutzen, selbst aber auch konstant Leistung bringen. Dies gelang an den beiden bisherigen Wettkampftagen jedoch keinem der vier Starter. Während Karl Geiger am Freitag überzeugte und am Samstag schwächelte, lief es für Philipp Raimund genau andersherum. Hoffmann zeigte einen starken vierten Sprung. Paschke hatte insgesamt noch einige Probleme.
Vor allem an Slowenien wird am Sonntag kaum ein Weg vorbeiführen. Domen Prevc wirkt unschlagbar. Auch Anze Lanisek und Timi Zajc sind starke Flieger. Die Unbekannte ist hier Rok Oblak. Auch die Österreicher stellen mit Stephan Embacher, Stefan Kraft, Manuel Fettner und Jan Hörl ein starkes Team. Norwegen und Japan rechnen sich ebenfalls Chancen auf einen Podestplatz aus. Es ist also alles angerichtet für einen spannenden Wettkampf. Hier gehts zur Startliste.
Die Skiflug-WM 2026 ist kein Teil des Weltcups der Saison 2025/26. Die Ergebnisse fließen nicht in die Gesamtwertung und in die Nationenwertung mit ein. (Quelle: chiemgau24.de, tb)