„Brandheißes“ Training!

Sofortige Reaktion der FIA auf Feuer-Unterbrechungen in Suzuka

  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Während des zweiten freien Trainings führten Feuer auf der Rennstrecke zu Unterbrechungen. Die FIA plant, weitere Feuer zu verhindern. Aber wie?

Gleich viermal musste das zweite Freie Training der Formel 1 in Suzuka am Freitag unterbrochen werden. Zwei Rote Flaggen wurden durch Brände auf dem Gras neben der Strecke ausgelöst. Zunächst brannte es auf der Innenseite von Kurve 7. Wenig später brach ein weiteres Feuer auf dem Weg zur Spoon-Kurve aus, das sich über eine größere Fläche erstreckte.

FIA will weiter Brände in Suzuka verhindern

Das Wetter war jedoch nur bedingt Schuld, lag die Temperatur doch nur bei 14 Grad. Allerdings hat es in den letzten Tagen in Suzuka kaum geregnet und das Gras somit sehr trocken. Nach Angaben der FIA war der Funkenflug von Formel-1-Boliden, deren Unterböden mit dem Asphalt in Berührung kamen, für die Entzündung des trockenen Grases verantwortlich. Die Motorsport-Dachorganisation kündigte weitere, detaillierte Untersuchungen zur genauen Ursache an.

Die FIA will weitere Brände beim Großen Preis von Japan verhindern.

Damit es nicht erneut zu solchen Vorfällen kommt, hat die FIA umgehend Präventivmaßnahmen ergriffen und unter anderem die Rasenmäher ausgepackt. Das Gras wurde so kurz wie möglich geschnitten und getrocknetes Gras aus den betroffenen Bereichen entfernt. Für die heutigen Sessions wurde das Gras befeuchtet und spezielle Einsatzteams rund um die Strecke zu positioniert.

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Nicht der erste Brand an einem F1-Wochenende

Für den Samstag werden weiterhin trockene Bedingungen vorhergesagt, während für Sonntag Regenfälle prognostiziert sind. Am wahrscheinlichsten sind Niederschläge am Vormittag, aber auch während des Rennens könnte Regen eine Rolle spielen.

Neu sind die Rasenfeuer aber nicht. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits in der vergangenen Saison beim Großen Preis von CHina. Dort brannten sowohl im freien Training als auch im Sprint-Qualifying ebenfallls Grasflächen. Auch damals wurde der Funkenflug als Ursache vermutet.

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