In Stuttgart setzt man auch auf einen positiven Hitzlsperger-Effekt

Beim VfB ist ganz klar: Keiner will nach Sandhausen!

  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Um in der nächsten Saison nicht nach Sandhausen zu müssen, MUSS der VfB Stuttgart jetzt überraschen!

Für VfB-Trainer MArkus Weinzierl ist klar: Stuttgart muss jetzt auch mal überraschen.

Bloß kein Abstieg! Der VfB Stuttgart sucht weiter händeringend nach dem richtigen Weg, um den drohenden Absturz in die 2. Liga zu verhindern - gerade nach dem Düsseldorf-Desaster.

Markus Weinzierl: Keiner will nach Sandhausen

Für dieses Ziel beschwört VfB-Coach Markus Weinzierl einfach alle: "Es geht nur über den Team-Gedanken. So müssen wir dahin kommen, dass jeder Einzelne wieder seine Leistung abrufen kann. Wir müssen alle an einem Strang ziehen: Vom Präsident bis zu den Spielern." UND auch die Medien nimmt er mit rein ins Boot: "Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten."

DENN: Eins ist für VfB-Coach Markus Weinzierl ganz klar: "Auch ihr (die Medien) müsstet nächste Saison nach Sandhausen - dass will keiner." Und er weiß: "Ich hoffe wir schaffen es euch zufrieden zu stellen und auch die Fans wieder mit ins Boot zu nehmen - wir brauchen die Unterstützung. WIR sind dafür verantwortlich, dass am Samstag eine positive Stimmung ist."

Bundesliga: Der VfB Stuttgart MUSS jetzt auch mal überraschen

Am Samstag (15.30 Uhr) geht's es dann also gegen RB Leipzig - der Tabellenvierte. Ein Mannschaft die nur schwer zu knacken sein wird für die schwächelnden Schwaben. Weinzierl: "Leipzig ist ein sehr starker Gegner. Ich finde diese Mannschaft wirklich gut. Tolle Entwicklung, tolle Entscheidungsträger, die sportlich für den Erfolg stehen. Eine Mannschaft die sehr dynamisch ist, sehr gut strukturiert und mit sehr hoher individueller Qualität."

Das kann ja was werden für den VfB Stuttgart! Was bleibt den Schwaben da noch übrig? Weinzierl: "Es ist egal wer jetzt kommt. Es sind noch 13 Spiele, wir müssen dann auch mal überraschen in der Außenseiterrolle, uns wehren und besser spielen, wie gegen Düsseldorf."

VfB Stuttgart: Hinten muss der Knoten platzen

Wichtig dabei, wie IMMER: die Defensive! Es sei die Aufgabe, die Schnelligkeit und individuelle Klasse von RB Leipzig vom eignen Tor fern zu halten, gibt Markus Weinzierl zu verstehen: "Es muss die Basis sein defensiv gut zu stehen. Wir können nicht so viele Gegentore bekommen, wie wir es aktuell tun."

Es kommt daher wie eine alte Leier, wenn der Stuttgarter Coach auf die Wichtigkeit der Defensive hinweist - ABER: "Es ist immer wieder die gleiche Ausgangsposition: aus einer guten Kompaktheit selbst Tore zu erzielen."

VfB Stuttgart: Weinzierl setzt auf Hitzlsperger-Effekt

Neuen Schwung erhofft sich der VfB-Trainer auch vom neuen Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. Für Trainer Markus Weinzierl hat dessen Verpflichtung durchweg positive Seiten: "Ich glaube wir haben jetzt eine neue Situation. Ich glaube auch, dass es immer einen gewissen Charme hat einen Neustart zu haben. Thomas bringt neue Ideen in die Mannschaft, er bringt neuen Schwung in den Verein und positive Stimmung - ich hoffe das es, so wie er es gesagt hat, ansteckt."

Thomas Hitzlsperger soll als neuer Sportvorstand beim VfB Stuttgart für frischen Wind sorgen.

Klingt so, als ob die Chemie stimmt zwischen Trainer und Sportvorstand: "Wir arbeiten zu 100-Prozent in eine Richtung, tauschen uns täglich aus und arbeiten zielgerichtet. Das wir uns gut verstehen, uns kennen, dass war schon in den letzten Monaten so. Wir kennen uns aus der Vergangenheit. Wir schätzen uns gegenseitig." Hoffentlich hilft's dem VfB, denn eines weiß auch Markus Weinzierl: "Wir müssen es besser machen. Wir brauchen Punkte."

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