Enttäuschende Bilanz von Coach Markus Weinzierl nach drei Spielen
Desolat-Defensive: Ratlosigkeit beim Krisen-VfB
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Wann kommen die Kicker mit dem "Frustring" endlich aus dem Tabellenkeller?
"Ungenügend", "mangelhaft", "absolut enttäuschend": Zur Beschreibung des Auftritts seines VfB Stuttgart fielen Trainer Markus Weinzierl dramatische Adjektive ein. Beim 0:3 gegen Eintracht Frankfurt gestern Abend hatte sein neues Team gerade in der Defensive phasenweise desolat agiert.
Die Gründe für die schwere sportliche Krise des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga sind vielschichtig - und die dazugehörigen Zahlen lesen sich ebenfalls dramatisch.
VfB Stuttgart: Keine Tore, keine Punkte
Null Punkte und 0:11 Tore: Weinzierls Bilanz aus seinen ersten drei Spielen als VfB-Coach könnte schlechter kaum sein. Der 43-Jährige hatte Anfang Oktober eine verunsicherte Mannschaft übernommen, die jetzt sogar noch verunsicherter wirkt. 24 Gegentore haben die Schwaben nach zehn Spieltagen bereits kassiert. Weinzierls ernüchterndes Fazit: "So kannst du nicht agieren in der Fußball-Bundesliga."
Keine Fitness beim VfB Stuttgart?
"Wir sind körperlich sicher nicht in einer Top-Verfassung", sagte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke nach der Partie. "Wir haben ja in dieser Saison eigentlich schon nahezu in allen Spielen läuferisch nicht gerade Bestwerte erzielt und waren fast in allen Spielen läuferisch unterlegen." Eine Kritik, die somit auch klar auf die Vorbereitung unter Weinzierls Vorgänger Tayfun Korkut abzielte.
VfB Stuttgart bekommt den Top-Sturm von Eintracht Frankfurt nicht in den Griff
Frankfurts Top-Sturm um Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic stellte die Stuttgarter vor unlösbare Probleme. "Wie eine Büffelherde", sagte Nationaltorhüter Kevin Trapp scherzhaft. "Wenn die drei vorne loslegen, dann brennt's immer." Tatsächlich bekam der VfB das Trio nie in den Griff. Vielleicht waren die Schwaben auch überrascht, dass Haller, Jovic und Rebic erstmals gemeinsam aufliefen. Neben Haller (11. Minute) und Rebic (32.) war auch der eingewechselte Nicolai Müller (89.) erfolgreich.
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