Kolumne: "Herolds Heimspiel"

Hauptsache gewinnen! Der Rest ist ab sofort total egal

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Daniel Ginczek jubelt über sein Tor gegen Nürnberg.
  • Nicolas Herold
    VonNicolas Herold
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Jetzt geht's nicht mehr um sportliche Entwicklung oder das große Ganze, sondern nur noch um die maximale Ausbeute von Punkten.

War der Sieg des VfB Stuttgart am Sonntag gegen Nürnberg verdient? Nicht unbedingt. War die Leistung eines Aufsteigers würdig? Besonders in der ersten Hälfte ganz und gar nicht. Ist das alles in der aktuellen Phase der Saison wichtig? NEIN! Denn ab sofort heißt es nur noch: Hauptsache gewinnen!

Ob das nun durch ein fulminantes 5:0 der Fall ist oder durch ein Tor in der Nachspielzeit wie in Nürnberg, ist dabei herzlich egal. Jetzt geht's nicht mehr um sportliche Entwicklung oder das große Ganze, sondern nur noch um die maximale Punkt-Ausbeute. Auch Trainer Hannes Wolf betonte nach dem Nürnberg-Sieg, das Spiel zwar "haarklein" analysieren zu wollen, von dieser Analyse der Mannschaft allerdings definitiv nur das Nötigste mitzugeben. Der absolut richtige Ansatz!

Bilder vom VfB-Sieg in Nürnberg

Klar, eine Halbzeit wie die erste in Nürnberg sollte nicht mehr passieren. Die Einstellung stimmte nicht. Das muss Wolf dem Team auch so sagen. Dann richtet sich der Fokus aber wieder komplett auf das Spiel gegen Erzgebirge Aue - und wie dort der nächste Sieg eingefahren werden kann. Denn jetzt geht es einzig und allein darum!

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