Hannover-Spiel "nervt immer noch"
Wegen 96-Pleite: VfB mit "Wut" nach Würzburg
VonNicolas Heroldschließen
Die Stuttgarter wollen mit einem Sieg bei den Kickers die Hinrunde beenden. Trainer Hannes Wolf verrät, worauf es ankommt.
Hannes Wolf redet gar nicht groß drum herum. Die späte Pleite am Montag gegen Hannover 96 hat weh getan. Sehr weh. Und das soll jetzt vor allem einer spüren: die Würzburger Kickers. Wolf kündigt an: "Das Hannover-Spiel war ein Rückschlag. Das nervt uns immer noch. Daraus entsteht Wut für das Spiel gegen Würzburg."
Wütend, wütender, VfB! Die Stuttgarter sind eindeutig wieder im Angriffsmodus angekommen. Ein Sieg beim Aufsteiger soll eine ordentliche Hinrunde abschließen. Wolf weiß aber auch, dass viel vom letzten Spiel abhängen wird. Sollten die Schwaben nicht gewinnen und Hannover gleichzeitig den nächsten Sieg holen, würde der VfB nur auf dem Relegationsplatz überwintern. Keine schöne Vorstellung.
Wolf sagt deswegen: "Gewinnen wir gegen die Kickers, können wir von einer guten oder sogar sehr guten Hinrunde sprechen. Wenn nicht, wird das sicher anders bewertet." Bislang haben sich die Schwaben gegen vermeintlich "kleine" Gegner aber noch keine Blöße gegeben. Letztes Beispiel: Erzgebirge Aue.
Die Kickers sind jedoch ein anderes Kaliber. Ein Team, das man anders packen muss. Mit blinder Wut will der VfB-Coach aber nicht in die Franken-Stadt preschen. Wolf: "Nur übermotiviert zu sein, hilft nicht. Dazu neigen wir auch nicht."
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Auch deswegen, weil die Stuttgarter den Gegner nicht unterschätzen. Und genau wissen, auf was es in Würzburg gegen die kampfstarke Elf von Trainer Bernd Hollerbach ankommt. Wolf: "Würzburg wird heißgeschossen sein. Da brauchen wir Männer auf dem Platz, die sich dagegen wehren." Und die mit einer Portion Wut ins Spiel gehen.
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