"Nicht nachvollziehbar"
Das sagt Thommy zu seinem Rein-Raus-Wechsel
VonNicolas Heroldschließen
Gegen den FCA wird Erik Thommy erst ein- und dann wieder ausgewechselt. Eine bittere Erfahrung.
Es lief bereits die Nachspielzeit bei der Partie des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg. VfB-Trainer Markus Weinzierl wollte noch ein bisschen Zeit gewinnen und Chadrac Akolo einwechseln. Nur: Wer soll runter? Am Ende entschied sich der Stuttgarter Trainer für Erik Thommy. Obwohl der erst in der 74. Minute eingewechselt wurde! Höchststrafe für einen Kicker! Dabei hatte Thommy vorher für eine Menge Wirbel gesorgt. Dementsprechend gefrustet war der Mittelfeld-Wirbler nach dem Spiel und erklärte: "Ich muss es akzeptieren. Verstehen ist eine andere Sache!"
Thommy weiter: "Wenn man gegen seinen alten Verein spielt und ein- und ausgewechselt wird, obwohl man ein gutes Spiel macht, ist es nicht nachvollziehbar. Ich muss aber damit leben – und werde es auch." Weinzierl selbst hatte seine Nummer 17 direkt nach dem Abpfiff noch auf dem Feld getröstet, ihn in die Arme genommen. Nach dem 1:0-Erfolg erklärte der VfB-Coach: "Ein Spieler ist mir heute besonders wichtig: Erik Thommy. Es war eine rein taktische Maßnahme, um Zeit zu gewinnen und keinen Kopfballspieler vom Platz nehmen zu müssen. Das hatte nichts mit der Leistung zu tun. Erik hat für mich ein sehr gutes Spiel gemacht." Die Auswechslung tat dennoch besonders weh.
Auch interessant
Gegen Augsburg: VfB-Freude über "dreckigen Sieg"
Rubriklistenbild: © dpa

