Nach IFAB Beschluss

Revolution bei Wechseln, aber es gibt einen Haken

  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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VfB Stuttgart: Die DFL erlaubt den Bundesligavereinen wegen des Coronavirus mehr Wechsel. Bei Pellegrino Matarazzo kommt das gut an.

  • Der VfB Stuttgart darf in den restlichen Partien öfters wechseln.
  • Die DFL folgt damit einer Regeländerung der Ifab.
  • Die Sache hat aber einen Haken.

VfB Stuttgart: DFL erlaubt mehr Wechsel - Matarazzo freut's

König Fußball ist zurück und somit auch ein bisschen Normalität. Doch die Auswirkungen des Coronavirus haben auch vor der Bundesliga nicht Halt gemacht. Nach einem langen Hin und Her, hat die DFL von der Bund und Ländern grünes Licht bekommen, um den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, aber nur unter strengen Auflagen.

Ein Teil davon ist ein Hygiene- und Sicherheitskonzept, zudem muss bekanntlich vor leeren Rängen gekickt werden. Doch auch abseits der Auflagen der Bund und Ländern wird sich für den VfB Stuttgart und die anderen Bundesligisten etwas ändern.

VfB Stuttgart: Ifab ändert die Regeln

Denn in der vergangenen Woche hatten die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) laut der Rheinischen Post einem Antrag der FIFA stattgegeben in Wettbewerben die bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sind, fünf statt der bisherigen drei Wechsel zu erlauben. Diese Regel hat die DFL nun für die erste und zweite Bundesliga übernommen.

Für den VfB Stuttgart und die anderen 35 Bundesligavereine heißt das im Klartext, um die Spieler aufgrund des wegen des Coronavirus engen Terminkalenders zu schonen, darf zusätzlich gewechselt werden. Aber: die Wechsel dürfen nur in der Pause, sowie zu drei weiteren Gelegenheiten Spiel genutzt werden. So soll verhindert werden, dass die Wechsel alsInstrument für weiteres Zeitspiel genutzt werden.

VfB Stuttgart: Matarazzo will Regeln nicht unbedingt nutzen

Der Trainer des VfB Stuttgart Pellegrino Matarazzo ist dennoch erfreut über die zusätzlichen Wechsel: "Es gibt mehr Handlungsspielraum mit Spielern, die eventuell Konditionell noch Probleme haben, die noch nicht über 90 Minuten gehen können."

So könnte der VfB beispielsweise Rückkehrer Sascha Kalajdzic wichtige Minuten geben, um wieder in Form zukommen. Allerdings macht VfB-Coach Matarazzo vor dem Spiel gegen Wehen-Wiesbaden auch klar: "Ich werde es aber nur nutzen, wenn ich es wirklich benötige. Wenn ich das Gefühl habe die Spieler kommen über 90 Minuten kann auch die erste Elf durchspielen."

Rubriklistenbild: © Peter Tschauner/dpa

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