Gonzalo Castro lässt die Schwaben jubeln
Endlich! Erster VfB-Sieg gegen Bremen
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Das Eigentor von Ron-Robert Zieler bleibt folgenlos.
Der VfB Stuttgart hat in einer am Ende wilden Partie mit dem ersten Saisonsieg den schlechtesten Saisonstart seiner Geschichte verhindert und Werder Bremen den Sprung auf Rang eins der Fußball-Bundesliga verwehrt.
Luft für VfB-Trainer Tayfun Korkut
Beim 2:1 (1:0) trafen Anastasios Donis (19. Minute) und Gonzalo Castro (74.) zu den beiden ersten Heimtoren der Schwaben und verschafften dem in die Kritik geratenen Trainer Tayfun Korkut mit nun fünf Punkten etwas Luft. Bremen kassierte in Unterzahl trotz eines dummen Eigentors von Ron-Robert Zieler nach einem missglückten Einwurf von Borna Sosa (68.) am 6. Spieltag die erste Niederlage.
Intensiv und unterhaltsam
Vor 58.569 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena kam Bremen in der in der zweiten Hälfte intensiven und unterhaltsamen Partie zum zwischenzeitlichen Ausgleich und zu weiteren sehr guten Chancen. So trafen Maximilian Eggestein (58.) und der eingewechselte Claudio Pizarro (72.) den Pfosten. Auf der Gegenseite verpasste Nicolás González dreimal die Entscheidung (81./84./89.).
In der Tabelle rutschte Werder durch die Niederlage aus den Champions-League-Rängen. Der VfB verließ zumindest bis Sonntag die Abstiegszone.
Der unter Druck stehende 44 Jahre alte Korkut überraschte mit dem zuletzt angeschlagenen Didavi sowie Donis in der Startelf - und wurde von dem Duo für das Vertrauen belohnt. Didavi schickte den Griechen vor dem 1:0 mit einem feinen Pass in die Tiefe, der 22-Jährige legte den Ball vorbei an Bremens Torwart Jiri Pavlenka und schob ihn danach ins leere Tor. Das erste Heimtor der Saison sorgte für großen Jubel und war der verdiente Lohn für allem für den laufstarken, engagierten Donis als zweitem Stürmer neben Mario Gomez.
VfB Stuttgart lässt viele Riesenchancen aus
Mit Glück überstand der VfB, der zwar immer wieder ein optisches Übergewicht hatte, aber die Partie nie wirklich in den Griff bekam, allerlei gefährliche Situationen und bekam von den Bremern einen Vorteil geschenkt. Veljkovic sah nach 36 Minuten die Gelb-Rote Karte, nachdem er Didavi zum zweiten Mal kurz vor dem Strafraum umgerissen hatte. Bremen spielte davon unbeirrt weiter offensiv und brachte den VfB vor allem in der zweiten Halbzeit oft in Verlegenheit. Weil auch die Stuttgarter riesige Gelegenheiten nicht nutzten, blieb die Partie bis zur letzten Sekunde spannend.
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