Spieltag 25 wird aber deutlich härter
Ex-Manager Heldt: VfB-Ergebnis wird kein Vorentscheid im Abstiegskampf
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Ausgerechnet dem so wegweisenden Duell der Kellerkinder will der Manager von Hannover 96 nicht zu viel Bedeutung beimessen.
Der VfB Stuttgart und Hannover 96 haben bei ihrem Aufeinandertreffen am Sonntag (15.30 Uhr) so einiges gemeinsam: Traditionsvereine, Kellerkinder, Abstiegskampf, Punktepanik. Und Horst Heldt. Denn der ehemalige Meister-Manager der Stuttgarter ist mittlerweile für Hannover tätig. Ausgerechnet dem so entscheidenden Aufeinandertreffen mit dem Ex-Klub will er, im Gegensatz zum VfB-Coach, aber keine allzu große Bedeutung beimessen.
Kein Vorentscheid im Abstiegskampf: Horst Heldt sieht Verlierer nicht automatisch als Absteiger
"Das Ergebnis wird für beide Klubs sehr wichtig sein, aber es wird weder den Sieger retten noch ist der Verlierer automatisch abgestiegen", erklärte Heldt im Interview der "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". "Es folgen dann noch zehn Partien in der Bundesliga."
Doch für VfB und Hannover ist der Sieg bedeutender, als Heldt zugeben mag. Hannover ist 17. der Bundesliga. Die Schwaben stehen mit zwei Punkten mehr auf dem Konto auf Tabellenplatz 16. Am Ende würde das direkten Abstieg für Hannover, Relegation für Stuttgart bedeuten. Weinzierls Trainerstuhl wackelt seit Wochen.
VfB vs. Hannover: Wer siegt, kann durchatmen
Nach dem Augsburg-Sieg über Dortmund sind es für den VfB nun schon fünf Punkte Rückstand auf den sicheren Verbleib in der höchsten Spielklasse, Hannover fehlen sogar sieben. Nur der Sieger der Partie wird also zumindest kurzfristig ein wenig durchatmen können.
Denn gegen Dortmund und Leverkusen sind für Stuttgart und Hannover Punkte am 25. Spieltag in der nächsten Woche deutlich schwerer zu ergattern.
dpa/red

