In Stuttgart laufen die Planungen für die Zukunft
VfB: So steht's um die Finanzen - Lizenzplan für die zweite Liga!
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VfB Stuttgart: Viele Zahlungen sind noch nicht eingerechnet - einige Verträge laufen in der zweiten Liga.
Sportlich hängt der VfB Stuttgart voll im Abstiegskampf - Ausgang ungewiss! Im Hintergrund müssen die Verantwortlichen der Schwaben allerdings bereits die Zukunft planen. Es geht um Finanzen und Lizenzen.
VfB Stuttgart: Planungen laufen für beide Ligen
Wie stuttgarter-nachrichten.de berichtet, hat der VfB Stuttgart den ersten Lizenzplan fristgerecht abgeschickt - für die erste Bundesliga. ABER: Die Lage im Tabellenkeller hat sich noch nicht entspannt. Daher MUSS der Verein auch für die zweite Liga planen.
Bis Montag müssen auch diese Informationen bei der DFL vorliegen. VfB-Finanzvorstand Stefan Heim erklärt bei stuttgarter-nachrichten.de die aktuelle Lage: "Jetzt arbeiten wir unter Hochdruck am Lizenzantrag für die zweite Liga. Wir sind mehr als zuversichtlich, dass wir die Lizenz ohne Auflagen erhalten." Drei Wochen später wissen die Vereine dann bereits, wie das erste Urteil ausgefallen ist.
VfB: Gute Finanzen - einige Summen sind noch nicht erfasst
Mit Blick auf die Finanzen der Stuttgarter können die Verantwortlichen allerdings ganz beruhigt sein. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Umsatz von 112,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Aktuell bewegt sich die VfB AG auf 130 Millionen Euro zu. Knapp 60 Millionen Euro davon sind als Personalkosten veranschlagt, was einem Anteil von etwa 45 Prozent entspricht.
VfB Stuttgart: Sommer-Transfergerüchte und aktuelle News
Positiv für den VfB Stuttgart: Weder die 35 Millionen Euro aus dem geplanten Transfer von Benjamin Pavardzum FC Bayern noch der Abschluss mit einem zweiten Investor sind in den Planungen aufgeführt - die DFL akzeptiert dies nicht, solange keine gültigen Verträge vorliegen.
VfB Stuttgart: Spielerverträge auch für zweite Liga gültig
Auch für die Kaderplanung in Stuttgart gibt es bereits Klarheiten. So sind die meisten Spielerverträge auch für die zweite Liga gültig. Allerdings mit finanziellen Abstrichen. Geregelt ist auch, wie sich die Gehälter in der Verwaltung reduzieren würden. Mit Umsatzeinbußen von 40 Prozent kalkulierte Stefan Heim beim Abstieg 2016.
Besonders schmerzhaft waren für den VfB Stuttgart damals die Einbußen bei den TV-Einnahmen - von 33 Millionen auf elf Millionen Euro. Durch den neuen TV-Vertrag wäre der VfB in diesem Bereich nun besser abgefedert.
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