Beim VfB Stuttgart stand eine Startelf mit 23,5 Jahren im Schnitt auf dem Feld

VfB überzeugt mit MEGA-Bubi-Kader: Matarazzo ohne Castro und Didavi

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VfB ohne Castro und Didavi: Matarazzo vertraut Bubi-Kader und wird belohnt!
  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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VfB Stuttgart: Pellegrino Matarazzo hält mit seiner Rasselbande gegen Frankfurt mit. Routiniers kommen nicht zum Einsatz.

Auch beim 1:1 gegen Eintracht Frankfurt überrascht Trainer Pellegrino Matarazzo beim VfB Stuttgart mit seiner Aufstellung. Kein Gonzalo Castro. Kein Daniel Didavi. Der Coach verzichtet in der Startelf auf Routiniers. Und auch auf der Bank lauert die schwäbische Rasselbande!

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Und das Vertrauen in den Bubi-Kader gegen die Eintracht wurde belohnt. Gerade einmal 23,5 Jahre alt war die Startelf, die Pellegrino Matarazzo ins Rennen schickte. Spätestens seit Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat am Ruder sind, gilt die Devise: Je jünger und entwicklungsfähiger, desto besser.

Blutjunge 20,5 Jahre waren die Einwechselspieler durchschnittlich beim VfB Stuttgart.

BESONDERHEIT: Kein einziger Spieler war über 28 Jahre alt. In dieser Saison hatte nur der 1. FC Köln mit 23,3 Jahren eine jüngere Anfangself. UND unglaublich, aber wahr: Durch die Wechsel in der zweiten Halbzeit wurde der Altersschnitt der VfB-Kicker sogar noch weiter gedrückt. Blutjunge 20,5 Jahre waren die Einwechselspieler durchschnittlich.

VfB Stuttgart: Jugend, Potential, Trainer, Routine - es passt aktuell

Planung im Büro und Umsetzung auf dem Platz: Beim VfB greift aktuell ein Rädchen ins andere. Das freut auch Sportdirektor Sven Mislintat: „Ihr nennt uns gerne Junge Wilde 2.0, das hören wir sehr gerne. Pellegrino Matarazzo ist der beste darin, aus Potential Qualität zu machen.“

Pellegrino Matarazzo ist der beste darin, aus Potential Qualität zu machen.

Sven Mislintat, Sportdirektor VfB Stuttgart

Der Trainer scheut sich eben auch nicht davor Routine auf die Bank zu setzten, wenn der Spielplan es verlangt. So auch gegen die Hessen. Pellegrino Matarazzo verzichtete auf Kapitän Castro und stellte Tanguy Coulibaly von Beginn an aufs Feld: „Wir haben uns für Tanguy entschieden, da wir auch eine andere Struktur im Spiel hatten. Er kann immer wieder in der tiefen Zone auftauchen, geht Wege hinter die Kette. Wir wollten die Eintracht mit mehr Offensivpower beschäftigen.“

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Und eingewechselt wurden dann eben nicht Daniel Didavi (31 Jahre) oder Gonzalo Castro (33 Jahre), sondern Mateo Klimowizc (20 Jahre), Darko Churlinov (20 Jahre) und Cissé (18 Jahre).

Von Dennis Bayer