Kalajdzic fehlt noch ein Tor zum neuen Rekord beim VfB Stuttgart!

Kalajdzic und der Bobic-Baller-Rekord - das sagt der Ex-VfB-Stürmer dazu!

sasa kalajdzic
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Sasa Kalajdzic hat in sieben Spielen in Folge für den VfB Stuttgart getroffen.
  • Tobias Becker
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  • Dominik Jahn
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VfB Stuttgart: Sasa Kalajdzic fehlt noch ein Tor, um den Baller-Rekord von Fredi Bobic zu übertreffen. Jetzt äußert sich die VfB-Legende.

Update, 17. März: Was für ein Stürmer! Sasa Kalajdzic hat mit seinem Tor zum 2:0 für den VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim den Rekord von Fredi Bobic eingestellt. Es war das siebte Spiel in Folge, in dem der Österreicher getroffen hat. Bobic gelang das Kunststück in der Saison 1995/96, also vor ziemlich genau 25 Jahren, denn: Die Bobic-Baller-Serie hielt von November 1995 bis zum 17. Februar 1996, allerdings traf der heute 49-Jährige damals „nur“ siebenmal, Kalajdzic schoss bereits acht Tore.

Fredi Bobic traf 86 Mal in 182 Spielen für den VfB Stuttgart.

Wenn Kalajdzic nun auch gegen Bayern München (im Live-Ticker bei echo24.de) trifft, hat er den Rekord von Fredi Bobic sogar übertroffen. Und was sagt Bobic dazu? „Ich würde mich total freuen, wenn er es schafft. Auch weil es gegen die Bayern immer ein spezielles Spiel ist“, erklärt der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, der in den vergangenen Wochen selbst für reichlich Schlagzeilen sorgte, gegenüber Bild. Bobic wird am Wochenende ganz genau hinschauen - und dem Stürmer des VfB Stuttgart die Daumen drücken.

Super-Sasa knackt Bobic-Rekord: VfB-Stürmer über koordinative Probleme vor dem Tor

Meldung, 15. März: Sasa Kalajdzic ist DER Überflieger der letzten Wochen beim VfB Stuttgart – und knackt jetzt sogar den Vereinsrekord einer echten VfB-Legende. Durch sein Tor zum 2:0 im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim traf Kalajdzic im siebten Spiel in Folge für den Aufsteiger. Der letzte Stuttgarter dem dieses Kunststück gelang war Fredi Bobic vor 25 Jahren, in der Saison 1995/96.

Trainer Pellegrino Matarazzo freut sich mit Kalajdzic über die sieben Tore in Folge!

Da gratulierte auch VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo nach der Partie: „Ich freue mich für Sasa. Er arbeitet sehr gut im Training, bleibt auf dem Boden und macht gute Spiele.“ Ein Vergleich mit Fredi Bobic kommt für den Trainer dann aber noch zu früh: „Bobic hat eine brutale Karriere über viele Jahre beim VfB gehabt, das kann man noch nicht vergleichen. Aber Sasa ist auf einem guten Weg dahin.“

VfB Stuttgart: So lief das mit der ersten verpassten Chance

Gleich nach 15 Minuten schrammte Kalajdzic noch knapp am Rekord der VfB-Legende vorbei. Silas Wamangituka setzte sich auf der rechten Seite durch. Seinen scharfen Pass in den Strafraum verpasste der Stuttgarter Sprüche-Stürmer mit der Hacke nur um Millimeter. Der Hoffenheimer Kasim Adams beförderte das Leder dann ins eigene Tor zum 1:0 für den VfB Stuttgart. Kalajdzic: „Ich hab den Ball gar nicht berührt. Ich wollte ihn eigentlich erst mit rechts nehmen und dann ging es sich von der Koordination nicht ganz aus. Aber er war ja drin.“

Sasa Kalajdzic macht die Dinger halt einfach rein. Der Rekord macht dem Österreicher „stolz und glücklich“.

In der 64. Minute machte es der Zwei-Meter-Ösi aber besser. Wieder war es Wamangituka, der sich auf der rechten Seite durchsetzen und in die Mitte passen konnte. Dort wartete Kalajdzic und drückte den Ball mit dem linken Fuß zum 2:0 für den VfB vorbei an Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann.

VfB-Stürmer bleibt nach Tor-Rekord bescheiden

Sasa Kalajdzic war glücklich über diesen Meilenstein im VfB-Trikot: „Das macht mich extrem stolz und glücklich.“ Doch abheben gibt‘s nicht für den Überflieger der Schwaben. Kurz gefreut und schon stellte er wieder seine Mannschaftskollegen in den Fokus. Kalajdzic: „Vor und während des Spiels habe ich nicht daran gedacht. Es geht um die Mannschaft und darum, dass wir erfolgreich sind.“ Besonders bei Wamangituka bedankte sich der Rekord-Mann: „Er marschiert da durch wie beim Slalomfahren.“