VfB Stuttgart gibt seit 2016 satte 140 Millionen Euro aus

VfB Stuttgart und die Transfer-Kohle: Die Bilanz seit 2016 - Einnahmen-Ausgaben

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VfB Stuttgart und die Transfer-Kohle: Die Bilanz seit 2016 - Einnahmen-Ausgaben
  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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VfB Stuttgart: Keine großen Wechsel im Winter. Mit der Transfer-Bilanz seit 2016 verpasst der Aufsteiger unterm Strich eine positive Bilanz.

Im Transferwinter 2021 hat sich der VfB Stuttgart zurückgehalten. Neuverpflichtungen waren laut Sportdirektor Sven Mislintat kein Thema, kein MUSS. Spieler abgeben stand für den Aufsteiger auch nicht auf dem Plan. Nur Maxime Awoudja hat den Verein gewechselt - leihweise zu Türkgücü München. Ganz weg ist Dauerleihspieler Ailton (ablösefrei zu FC Midtjylland).

Sven Mislintat hatte sehr früh für den VfB Stuttgart Neuverpflichtungen im Winter ausgeschlossen.

Die Umsätze in dieser Transferphase bleiben also überschaubar beim VfB Stuttgart. Ganz anders sieht‘s mit der Transfer-Bilanz der vergangenen Jahre aus. Bei CIES Football Observatory wurde jetzt ein Blick auf die Zeit ab 2016 geworfen - auf die gesamte Bundesliga!

VfB Stuttgart und Co.: So sehen die Transfer-Bilanzen seit 2016 aus

Nicht alle Vereine, die in der Bundesliga aktiv sind, können dabei unterm Strich eine positive Zahl aufweisen. Nur sieben von 18 Klubs schreiben schwarze Zahlen. Ganz oben steht dabei die TSG Hoffenheim. Es folgen Borussia Dortmund und der FC Bayern München. Der VfB Stuttgart ist bei all den MEGA-Summen sogar relativ knapp dran, an einer positiven Bilanz.

Die Transfer-Bilanz in der Bundesliga seit 2016

  • +87 Millionen Euro: TSG 1899 Hoffenheim
    150 Millionen Euro Ausgaben, 237 Millionen Euro Einnahmen
  • +77 Millionen Euro: Borussia Dortmund
    582 Millionen Euro Ausgaben, 659 Millionen Euro Einnahmen
  • +32 Millionen Euro: 1. FSV Mainz 05
    123 Millionen € Ausgaben, 155 Millionen € Einnahmen
  • +16 Millionen Euro: Eintracht Frankfurt
    133 Millionen Euro Ausgaben, 149 Millionen Euro Einnahmen
  • +15 Millionen Euro: SC Freiburg
    88 Millionen Euro Ausgaben, 103 Millionen Euro Einnahmen
  • +3 Millionen Euro: Arminia Bielefeld
    2 Millionen Euro  Ausgaben, 5 Millionen Euro Einnahmen
  • 0 Millionen Euro: 1. FC Union Berlin
    19 Millionen Euro Ausgaben, 19 Millionen Euro Einnahmen
  • -9 Millionen Euro: VfB Stuttgart
    140 Millionen Euro Ausgaben, 131 Millionen Euro Einnahmen
  • -12 Millionen Euro: 1. FC Köln
    106 Millionen Euro Ausgaben, 94 Millionen Euro Einnahmen
  • -17 Millionen Euro: FC Augsburg
    81 Millionen Euro Ausgaben, 64 Millionen Euro Einnahmen
  • -18 Millionen Euro: Bayer 04 Leverkusen
    321 Millionen Euro Ausgaben, 303 Millionen Euro Einnahmen
  • -21 Millionen Euro: Borussia Mönchengladbach
    181 Millionen Euro Ausgaben, 160 Millionen Euro Einnahmen
  • -21 Millionen Euro: SV Werder Bremen
    109 Millionen Euro Ausgaben, 88 Millionen Euro Einnahmen
  • -47 Millionen Euro: FC Schalke 04
    188 Millionen Euro Ausgaben, 141 Millionen Euro Einnahmen
  • -108 Millionen Euro: VfL Wolfsburg
    283 Millionen Euro Ausgaben, 175 Millionen Euro Einnahmen
  • -109 Millionen Euro: Hertha BSC
    185 Millionen Euro Ausgaben, 76 Millionen Euro Einnahmen
  • -171 Millionen Euro: FC Bayern München
    472 Millionen Euro Ausgaben, 301 Millionen Euro Einnahmen
  • -176 Millionen Euro: RB Leipzig
    390 Millionen Euro Ausgaben, 214 Millionen Euro Einnahmen

VfB Stuttgart: Aussichten auf Kabak-Kohle?

Ein bisschen Transfer-Kohle könnte sogar noch beim VfB Stuttgart landen. Durch den Schalke-Deal mit Ozan Kabak und dem FC Liverpool hat der Aufsteiger noch Aussichten auf eine Ausbildungsentschädigung laut UEFA-Regelwerk. Der VfB hat sich bisher dazu sehr zurückhaltend geäußert.

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