Sieg nach kurzen Startschwierigkeiten

VfB testet in Österreich! So lief es gegen Innsbruck

Der VfB Stuttgart hat das Testspiel gegen Wacker Innsbruck gewonnen.
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Der VfB Stuttgart hat das Testspiel gegen Wacker Innsbruck gewonnen.
  • Tobias Becker
    VonTobias Becker
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Der VfB Stuttgart hat am Mittwoch gegen Wacker Innsbruck ein Testspiel absolviert.

Die Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison und das Projekt "Wiederaufstieg" ist beim VfB Stuttgart in vollem Gange. Am Mittwoch stand das nächste Testspiel auf dem Sommerfahrplan des VfB Stuttgart. Der Gegner: Wacker Innsbruck. Es dauert beim VfB bis man sich auf den österreichischen Zweitligisten eingestellt hat. Die machen Dampf und kommen zu Beginn nämlich immer wieder zu Chancen. Dann aber der VfB: 21. Minute, Flanke Pascal Stenzel in die Mitte, dort schnappt sich Roberto Massimo die Kugel im zweiten Anlauf und haut das Ding abgefälscht rein. Führung! 

Auf diesem idyllischen Platz testete der VfB Stuttgart gegen Wacker Innsbruck.

Und der VfB kommt nun immer besser ins Spiel - klar, es wird dauern bis die Spieler sich auf die Spielweise von Neu-Trainer Tim Walter eingelassen haben. Kurze Zeit später ein Schockmoment: Philipp Klement trottet zur Bank, hält sich den Oberschenkel - und wird ausgewechselt. Oh, oh! Auf dem Feld beeinträchtigt den VfB das wenig. Ailton nimmt Tempo aus dem Angriff - warum? Das zeigt er im Anschluss: Eine Zuckerflanke in die Mitte auf Nicolas Gonzalez, der den Ball zum 2:0 in die Maschen hämmert. (31.) Nur drei Minuten später schnürt Massimo den Doppelpack und trifft zum 3:0. Und da zeigte sich das Spiel von Tim Walter: Ein Torerfolg nach Gegenpressing! Es läuft beim VfB, der die Tage schon ein Testspiel gegen die Auswahl Hohenlohe hoch gewinnen konnte.

VfB Stuttgart lässt in Halbzeit zwei nach

Der VfB rotiert zur Halbzeit ordentlich durch. Gleich neun Neue bringt Trainer Tim Walter. Scheint dem VfB aber wenig auszumachen, denn die kicken munter weiter. Dennoch ein kleiner Rückschlag: Anschlusstreffer wie aus dem Nichts für Wacker Innsbruck. (57.) Die Österreicher kommen plötzlich wieder besser ins Spiel, aber Jens Grahl, der die zweite Halbzeit von Fabian Bredlow übernommen hat hält, was er kann. Übrigens: Gregor Kobel, der laut Ex-VfBler Timo Hildebrand einen Vorteil im Kampf um den Stammplatz im Tor haben soll, ist nicht mit von der Partie.

Das Spiel zollt im zweiten Durchgang der Hitze Tribut. Erst in der Schlussphase passiert nochmal etwas: Nach einer Flanke von Anastasios Donis nickt Hamadi Al Ghaddioui zum 4:1-Endstand ein. Mit dem Sieg über Wacker Innsbruck sollte das Trainerteam um Tim Walter zufrieden sein können. Natürlich ist noch viel Luft nach oben beim VfB Stuttgart, für den Anfang ist es aber sicher ein Schritt in die richtige Richtung. 

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