Tobias Kaufmann ist ab 1. März der neue Kommunikations-Chef beim VfB
Der neue Medien-Mann beim VfB: Infos zu Tobias Kaufmann! Querelen-Abgang in Köln
VonDominik Jahnschließen
VfB Stuttgart: Tobias Kaufmann bringt Erfahrung mit und einen Abgang in Köln mit Klage!
Das Stühlerücken beim VfB Stuttgart läuft. Zuletzt gab‘s in einer Pressekonferenz mit Vorstands-Boss Thomas Hitzlsperger die nächsten Rauswürfe. Kommunikationschef Oliver Schraft und Marketingleiter Uwe Fischer sind raus! Neu ist Tobias Kaufmann. Wer ist der neue Direktor für Kommunikation, Fans und Marke des VfB Stuttgart?
| Tobias Kaufmann | |
|---|---|
| Geboren: | 1976 in Leverkusen |
| Stationen in der Bundesliga | VfB Stuttgart/ Direktor für Kommunikation (1. März 2021 - ) |
| 1. FC Köln/Leiter Medien/Kommunikation (2013 - 2020) | |
Seit 1. März ist Kaufmann beim VfB Stuttgart am Start. Der 44-Jährige war zuletzt beim 1. FC Köln. Dort hat er von 2013 ab über sieben Jahre die Kommunikationsabteilung geleitet. Davor war er außerdem als Journalist tätig - unter anderem für den Kölner Stadt-Anzeiger als Mitglied der Chefredaktion.
Der neue Medien-Mann beim VfB: Hintergrund zu Tobias Kaufmann
Auf seiner persönlichen Homepage heißt es beim neuen Medien-Mann des VfB Stuttgart zum Thema Berufserfahrung: „Fernsehreporter, Buchautor, Print- und Online-Redakteur in Berlin und Köln, Schwerpunkte Wissen und Politik. Später Ressortleiter, Redaktionsmanager und Mitglied der Chefredaktion in Köln. 2013 Seitenwechsel als PR-Profi in der Bundesliga“.
Ein paar Jahre im Überblick:
- Juni 2013 bis Dezember 2020
Leiter Medien/Kommunikation beim 1. FC Köln - Februar 2011 bis Mai 2013
Chef vom Dienst und Mitglied der Chefredaktion beim Kölner Stadt-Anzeiger - September 2010 bis Februar 2011
Projektleiter iPad-Redaktion beim Kölner Stadt-Anzeiger - Januar 2008 bis September 2010
Stv. Ressortleiter Online beim Kölner Stadt-Anzeiger
Jetzt zum VfB Stuttgart: Kaufmanns Abgang-Querelen beim 1. FC Köln
Der Abgang von Tobias Kaufmann beim 1. FC Köln war unschön und kam überraschend. Im August 2020 setzte FC-Präsident Werner Wolf den VfB-Neuling vor die Tür. Laut dem FC-Boss sei es aber eine einvernehmliche Trennung gewesen, wie unter anderem der Kicker in einem Bericht meldete.
Pustekuchen. Es folgte eine Kaufmann-Klage. Laut dem Bericht des Fachmagazins gab es „über eine Auflösung des unbefristeten Arbeitsvertrags gab es jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Einvernehmen“. Sein Anwalt wurde wie folgt zitiert: „Mein Mandant möchte seinen Arbeitsvertrag vollständig erfüllen und steht loyal zu seinem Arbeitgeber, seinen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Es liegen keinerlei rechtlich relevanten Gründe vor, die eine Kündigung rechtfertigen würden.“
Angeblich soll es laut Kölnischer Rundschau und den Aussagen des FC-Anwalts ein „gestörtes Vertrauensverhältnis“ zwischen Vorstand und dem ehemaligen Mediendirektor gegeben haben. Nachdem es im Oktober noch keine Einigung gegeben hatte, vermeldete der Klub im November: „Der 1. FC Köln hat sich mit Tobias Kaufmann im Zuge der vom Arbeitsgericht angeregten Vergleichsgespräche auf die Auflösung seines Arbeitsvertrags geeinigt“.

