Im Aufstiegs-Endspurt

Jetzt guckt sich Wolf doch wieder die zweite Liga an

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Hannes Wolf beim VfB-Training am Mittwoch.
  • Nicolas Herold
    VonNicolas Herold
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Der Trainer sagt zwar: "Eigentlich macht es immer noch keinen Sinn." Dennoch schaltet er die Glotze jetzt wieder häufiger an.

Nach dem Rückrunden-Auftakt in St. Pauli war die Ansage klar. VfB-Coach Hannes Wolf erklärte: "Ich habe beschlossen, dass ich die zweite Liga nicht mehr im Fernsehen gucke. 16 Spieltage vor Schluss macht das gar keinen Sinn, seine Energie da reinzustecken. Das ist einfach sinnbefreit." Kleine Einschränkung damals: "Die kommenden Gegner sehe ich mir in der Analyse natürlich an."

Das Aufstiegs-Rennen in der 2. Bundesliga wird immer heißer. Wo landet am Ende der VfB?

Und heute? Da ist die Situation freilich ein klein wenig anders. Wenn am Freitagabend Hannover 96 spielt und am Montag die beiden anderen Aufstiegs-Rivalen Eintracht Braunschweig und Union Berlin aufeinander treffen, dürfte der VfB-Wolf wohl doch vor der Glotze sitzen. Das gab er nun - gut drei Monate nach der Erklärung auf St. Pauli - auf echo24.de-Nachfrage zu: "Eigentlich macht es immer noch keinen Sinn. Aber: Ja!"

Da wird sich wohl jemand untreu... Irgendwie aber auch verständlich, bei diesem heißen Vierkampf an der Tabellenspitze. Und sollten die Hannoveraner am Freitag in Heidenheim verlieren, dürfte das ein zusätzlicher Motivationsschub für die Partie am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Erzgebirge Aue sein.

Mit Mitarbeit von Martin Jacobs

Die Karriere von Hannes Wolf in Bildern

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