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„Keiner wird gut genug sein“

Hundepapa hat Krebs im Endstadium: Verzweifelte Suche nach einem neuen Herrchen

Er will noch eine letzte Reise mit seiner „Babs“ machen: Ein todkranker Hundehalter aus den USA will seine tierische Gefährtin gut versorgt wissen.

Plainville – Er ist todkrank, doch seine Sorge gilt nicht ihm selbst, sondern seiner treuesten Begleiterin. Die Hundedame Babs und der 65 Jahre alte David Fine aus dem US-amerikanischen Bundestaat Massachussetts sind seit Jahren unzertrennlich. Der Mannn aus Plainville hat keine Familie, die sich nach seinem Ableben um Babs kümmern könnte, also wandte er sich via Facebook verzweifelt an seine Mitmenschen. Er will, dass Babs gut versorgt ist.

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Herrchen sorgt sich um Hündin Babs: Er stirbt an Lungenkrebs

Der Hundebesitzer stirbt an Lungenkrebs. Sechs Monate soll er laut seinen Ärzten noch zu leben haben. Im August letzten Jahres wurde bei Fine Lungenkrebs im vierten Stadium diagnostiziert. Darüber berichten verschiedene Medien wie WJAR. Trotz seiner Diagnose bleibt Fine positiv und sagt: „Mir geht es gut.“ Ich habe mich damit abgefunden, es ist, was es ist.“ Eine Chemotherapie lehnt er ab. Nur seiner Hündin gelten nun noch seine Gedanken. Auch in München gibt es immer mehr Hundeeltern, wie neue Zahlen zeigen.

Der Amerikaner David Fine und seine Babs.

Fine erzählte dem Medium, dass Babs vor einem Jahrzehnt in sein Leben trat. Zweimal war sie da schon ausgesetzt worden, bevor ein Freund sie bei sich aufnahm und Fine dann bat, sie in seiner Garage zu behalten. Die beiden wurden danach unzertrennlich. Laut Fine sei der Shar-Pei-Boxer-Mischling für ihn „zu diesem Zeitpunkt das Wichtigste“.

Sein Post in dem sozialen Netzwerk schlug hohe Wellen. Laut eines neuen Facebook-Updates soll Fine „überwältigt“ von der Anteilnahme sein und bereits über 1000 Emails erhalten haben.

Ehemaliger Tischler hatte bereits zuvor Haustiere und kämpfte schwer damit, sie zu verlieren

Fine hatte auch zuvor schon tierische Begleiter, und jedes Mal zu kämpfen, wenn diese starben. Deswegen hatte er eigentlich nicht geplant, sich noch einen Hund zuzulegen. „Ich hatte mir gesagt, dass ich mir nie wieder ein Haustier zulegen würde, weil es mir das Herz bricht, sie zu verlieren. Zum Glück wird sie mich dieses Mal überleben.“

Bis 2020 hatte Fine als Tischler gearbeitet. Seit seiner Pensionierung unternahmen er und seine Hündin viele Reisen, etwa zum berühmten Mount Rushmore in South Dakota. Dies sei ein „Lebenstraum“ Fines gewesen. Während der Reise hatte er ständig „ein Grinsen im Gesicht.“ Doch das nächste Ziel, den Yellowstone-Nationalpark, erreichten die beiden nicht. Fine wurde krank.

„Mir wurde schlecht, so schlecht, dass ich nicht fahren konnte.“ In den Jahren vor der Reise wurde bei ihm chronische lymphatische Leukämie diagnostiziert und er wurde behandelt. Ein Jahr später litt er an einer Gefäßerkrankung in seinen Beinen, die zum Verschluss mehrerer Arterien geführt hatte. Fine plagten Schmerzen in seiner Brust.

Herrchen aus Massachusetts: „Mein Schicksal ist besiegelt, ihr Schicksal jedoch nicht“

Nach vier Monaten kam dann die Diagnose. Da er fest entschlossen war, für Babs vor seinem Tod ein neues Zuhause zu finden, wandte er sich an ein örtliches Veteranenprogramm, bevor ein Facebook-Beitrag mit seinem letzten Wunsch viral ging. Er sprach von einer extrem engen Bindung zu dem Tier. „Ich würde gerne jemanden wie mich finden. Es ist, als würde man versuchen, ein Zuhause für sein Kind zu finden.

Weiter führt er aus: „Mein Schicksal ist besiegelt, ihr Schicksal jedoch nicht.“ Er wolle sicherstellen, „dass sie für den Rest ihres Lebens so viele gute Jahre wie möglich hat.“

Hundehalter aus den USA spricht über seinen Nachfolger: „Keiner wird gut genug sein“

Eine familiäre Unterbingung scheidet aus. Fine hat nie geheiratet und keine eigenen Kinder. Er hat weitere Familienangehörige gebeten, sie aufzunehmen, doch diese haben bereits anderer Haustiere. Fine beschreibt Babs als äußerst intelligent. Sie benehme sich brav und habe gute Toilettenkenntnisse. Außerdem liebe sie es, in einem Menschenbett zu schlafen, komme aber mit Treppen nicht gut zurecht.

Fine spricht über seinen idealen Nachfolger: „Ich würde gerne jemanden wie mich finden, jemanden, der einen Begleiter möchte.“ Gleichzeitig gesteht er auch ein, dass „niemand gut genug“ sein werde. Fine weiter: „Jedes Mal, wenn ich mir vorstelle, wie sie im Heckfenster eines Autos davonfährt und sagt: ‚Was ist los?‘ Wohin gehe ich und warum kommst du nicht mit?‘

Der Hundepapa wirkt verzweifelt: „Ich kann es einfach nicht, ich kann nicht, aber irgendwann muss ich es tun.“ Ein konkretes Ziel aber hat er noch. „Jeder stirbt, es gibt Dinge, die ich erledigen wollte. Ich möchte immer noch Yellowstone sehen.“ Dann könne er in Frieden ruhen, er wolle es für Babs tun. „Ich bin noch nicht bereit, zu gehen.“ Und es sieht so aus, als könne er sich diesen Traum noch verwirklichen: Bei einer Spendenkampagne für den Trip hat Fine bereits 1.400 Dollar gesammelt. (cgsc)

Rubriklistenbild: © Gofundme/David Fine