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Renten-Erhöhung 2025 in Gefahr? Was der Ampel-Bruch für Senioren bedeutet

  • Michaela Ebert
    VonMichaela Ebert
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Die Rentenerhöhung 2025 könnte für viele Senioren eine finanzielle Entlastung bedeuten. Doch das Aus der Ampelregierung und mögliche CDU-Pläne könnten die Rentenlandschaft verändern.

In Deutschland gelten knapp 3,2 Millionen Menschen ab einem Alter von 65 Jahren als armutsgefährdet. Das zeigen Zahlen, die der Deutschen Presse-Agentur vom Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) vorliegen. Auf die Erhöhung der Rente im Jahr 2025 hoffen deshalb viele Rentner. Doch wird diese auch kommen, nachdem die Ampelregierung zerbrochen ist?

Rentenerhöhung 2025: Wie geht es nach dem Aus der Ampelregierung weiter?

In Sachen Rentenerhöhung können viele Menschen in Deutschland erst einmal aufatmen. Den vorhergesagten 3,5 Prozent steht im Jahr 2025 nichts im Wege, laut der Deutschen Rentenversicherung könnten es sogar noch ein paar Prozentpunkte mehr werden. Im Juli 2024 konnten sich Empfänger der Altersrente zum Beispiel über eine Erhöhung von 4,57 Prozent freuen. Experten rechneten für das kommende Jahr sogar mit einer Erhöhung von bis zu 5 Prozent. Für einige Rentner gab es sogar noch ein saftiges Plus obendrauf: Auch Zuschläge auf die Erwerbsminderungsrente wurden ausgezahlt.

Senioren können aufatmen: 2025 wird es eine Rentenerhöhung geben – trotz Ampel-Aus. (Symbolbild)

All das soll helfen, das Niveau der Rente in Deutschland zu stabilisieren. Das von der Regierung heiß diskutierte Rentenpaket II sollte ebenfalls zu einer besseren Rente in Deutschland beitragen. Doch nach dem Aus der Ampel-Regierung musste Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales, bereits eingestehen, dass dieses wohl nicht kommen wird.

Rentenpaket II auf der Kippe: Womit Senioren bei einer CDU-Regierung rechnen müssen

Wie viele Gesetze vor dem Neuwahltermin im Februar noch durchgesetzt werden können, ist nicht ganz klar. Rentner jedenfalls können nur auf neue Rentenkonzepte und Finanzierungsvorschläge hoffen, wie „Merkur.de“ bereits berichtete. Sollte jedoch die CDU von der Opposition in die Koalition wechseln, können schon anhand des Parteiprogramms erste Prognosen getroffen werden.

  • Rentenerhöhung für Bezieher von Mindestlohn
  • Aktivrente
  • Anhebung des Rentenalters
  • Private Rentenvorsorge wird zur Pflicht

Aktivrente, private Vorsorge und Co.: Das plant die CDU für die Rente

So sollen zum Beispiel Menschen, die 45 Jahre gearbeitet und dabei Mindestlohn bezogen haben, eine höhere Rente erhalten, wenn sie sich gleichzeitig auch noch um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige gekümmert haben.

Auch eine Aktivrente soll dazu beitragen, die Rente in Deutschland zu stabilisieren. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) erklärte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, dass „Personen, die das gesetzliche Rentenalter erreicht haben, aber sich fit fühlen und freiwillig weiterarbeiten wollen, bis zu einem Betrag von zum Beispiel 2000 Euro monatlich steuerfrei etwas hinzuverdienen dürfen.“

Das gesetzliche Rentenalter soll laut CDU zudem weiter angehoben werden. Zuletzt hatte CDU-Chef Friedrich Merz jedoch die Rente mit 70 verneint.

Zudem soll es eine Reform geben, die die private Rentenvorsorge regelt. Deutsche wären demnach verpflichtet, sich privat für die Rente abzusichern. „Für Menschen mit geringem Einkommen braucht es dabei staatliche Zuschüsse“, erklärte die CDU jedoch.

Rubriklistenbild: © Christian Ohde/Imago

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