Geld durch Ausbildung
Studenten aufgepasst: So wird die Rente jetzt schon gesichert
VonJuliane Reyleschließen
Das Studium kann später bares Geld wert sein, denn die Zeit an der Uni zählt für die Rente – Anrechnungsjahre, Entgeltpunkte und Co.
Studium und Rente passen besser zusammen als die meisten denken. Statt späterem einzahlen in die Rentenkasse heißt es: Das Studium kann später bares Geld wert sein, denn die Studienzeit zählt unter bestimmten Voraussetzungen für die Rente. Doch was müssen Studierende beachten, damit ihre Berufsausbildung für die Rente zählt?
Rente und Studium: So einfach lässt sich die Altersvorsorge sicher
In Deutschland sieht der Gesetzgeber vor, dass 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt werden muss, bevor ohne Abzüge und weniger Geld in Rente gegangen werden kann. Aber Achtung: Nicht nur die Arbeit zählt für die Rente. Auch andere Aspekte zählen als Beitragsjahre und beeinflussen sogar die Rentenhöhe, wie die „Deutsche Rentenversicherung“ schreibt. So kann der eine oder andere sogar früher in Rente gehen als gedacht: mit weniger Wartezeit und ohne Geldverlust. Zu diesen Rentenfaktoren gehören auch Studium und Berufsausbildung.
Das gilt um das Studium bei der Rente anrechnen zu lassen:
- Mindestalter von 17 Jahren
- Bis zu acht Jahre Ausbildungszeit können angerechnet werden
- Schulzeitbescheinigung von Uni oder Schule besorgen
- Formular „V0510“ ausfüllen und an die Rentenversicherung schicken
Vorteile von Studium und Ausbildung für die Rente
Durch die Anrechnung des Studiums und der Berufsausbildung auf die Rente erhöht sich die Versicherungszeit, was für einen vorzeitigen Ruhestand wichtig ist und den Rentenanspruch erhöht, wie „derWesten“ schreibt Außerdem ist es möglich, neben dem Studium zu arbeiten. So kann sich auch ein Minijob neben dem Studium lohnen – laut „Hauke“ werden seit 2013 sogar geringfügige Beschäftigungen für die Rente angerechnet. Zu beachten sind beim Jobben neben dem Studium allerdings die Sozialversicherungspflicht und einige Formalitäten, die je nach Studium und Arbeitgeber zu bedenken sind.
Generell gilt ein Studium als Investition für die Zukunft. Denn eine gute Ausbildung kann für ein höheres Gehalt sogen. Ein hohes, jährliches Durchschnittseinkommen beeinflusst wiederrum die Rente. Denn die Rente setzt sich nicht nur aus Beitragsjahren zusammen, sondern auch durch Entgeltpunkte, die anhand des Einkommens bemessen werden. Übrigens: Diese Berufe bekommen das meiste Geld in der Rente.
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