Frühjahrsputz fürs Auto

Tipps und Tricks für den Frühjahrsputz: So wird das Auto schnell und günstig sauber

  • VonSophia Lavcanski
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Nicht nur die Wohnung, sondern auch das Auto sollte einem ausgiebigen Frühjahrsputz unterzogen werden. Autofahrer können mit einigen Tipps und Tricks nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Geld sparen.

Die Sonne lässt sich immer häufiger blicken und haucht dem Frühjahr neues Leben ein. Für viele Menschen ist es nun Zeit für einen Frühjahrsputz, um es nach dem tristen Winter wieder schön sauber zu haben. Doch nicht nur daheim verbringen wir viel Zeit – vor allem Menschen, die weite Strecken zur Arbeit zurücklegen, verbringen teils täglich Stunden im Auto. Warum dann nicht auch dort für Ordnung und Sauberkeit sorgen?

Ob zerknitterte Kassenzettel, Einkaufstüten oder die Verpackung vom Schokoriegel, im eigenen Auto kann sich so einiges ansammeln. Dazwischen verstecken sich gerne Staub und kleine Steinchen. Für einen sauberen Innenraum ist es also wichtig, allen Müll zu entsorgen, unnötige Gegenstände aus dem Auto zu entfernen und Sachen ordentlich zu verstauen.

Auch im Kofferraum und unter den Sitzen sollte man darauf achten, nur das Nötigste dabei zu haben. So können zum Beispiel Gegenstände wie Eiskratzer, Schneeketten und Decken bis zum nächsten Winter in den Keller oder in die Garage verbannt werden.

Wundermittel Staubsauger: So schnell ist es im Auto wieder sauber

In Fußmatten, Sitzpolstern und auf Armaturen sammelt sich viel Dreck. Staub, Fusseln, Krümmel und Haare - allesamt lassen den Innenraum des Autos schnell eklig wirken. Um dem entgegenzuwirken ist es wichtig, die Fußmatten auszuschütteln, zu staubsaugen und eventuell zu waschen. Um das Auto lange sauber zu halten, ist es ratsam auch unter den Fußmatten und den Sitzen und im Kofferraum durchzusaugen.

Nach dem Winter sollte das Auto einmal gründlich gereinigt werden.

Anschließend können mit einem feuchten Lappen die Armaturen, Türgriffe und einzelnen Fächer vom Staub befreit werden. Zuletzt sollte man auch die Innenscheiben mit einem Mikrofasertuch und Glasreiniger gereinigt werden, um auch bei Sonne den Durchblick zu behalten.

Salz und Dreck entfernen mit der geeigneten Autowäsche

Durch die Wintermonate können Salz- und Dreckkrusten an der Karosserie hängen, die das Auto im Gesamterscheinen viel dreckiger wirken lassen. Damit das Auto wieder frisch und sauber ist, ist es wichtig auf einen ausgiebigen Waschgang zu setzen. Vor der Fahrt in die Waschanlage aber unbedingt darauf achten, dass alle Fenster und der Tankdeckel geschlossen sind und die Scheibenwischer aus. Dann kommt es nur noch auf das passende Programm an.

Auto nach dem Winter säubern: Das sollte bei der Wahl des Waschprogramms beachtet werden

Beim Waschprogramm gilt als Faustregel: Günstig ist gut und ausreichend. Deswegen sollten Autofahrer statt auf ein teures Waschprogramm lieber auf eine Vorwäsche und einen klassischen Waschgang setzen. Dies ist völlig genügend, um das Auto wieder zum Glänzen zu bringen.

Bei älteren Autos sollte speziell auf das Extraprogramm der Unterbodenwäsche verzichtet werden, um eventuelle Schäden zu vermeiden. Nach der Reinigung kann man den Lack seines Autos noch mit einer feinen Wachsschicht konservieren lassen, um ihn so vor unsichtbaren Einflüssen wie Sonnenstrahlen und Pollen zu schützen.

Schäden identifizieren und behandeln

Wenn das Auto wieder glänzt, ist es einfach Schäden und Steinschläge im Lack zu sehen. Bei kleinen Kratzern reicht es, die Lacksplitter zu entfernen und mit einem Lackstift darüber zu malen. Bei größeren Schäden sollte man den Gang zu einer Fachwerkstatt in Erwägung ziehen. Auf alle Fälle sollten die Kratzer behandelt werden, denn sonst könnte sich Rost bilden. Dieser kann dann nur noch professionell entfernt werden.

Aber nicht nur im Lack, sondern auch in der Technik kann es im Winter zu Schäden gekommen sein. Motoröl, Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage sollten kontrolliert und befüllt werden. Auch die Beleuchtung des Autos sollte funktionstüchtig sein, innen wie außen. Und: Was viele Autofahrer vergessen, ist der Check der Reifenprofiltiefe – mindestens drei Millimeter tief sollte sie sein.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Joseffson

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