Manches macht den Schmerz schlimmer
Häufigen Fehler nach Wespenstich unbedingt vermeiden – Entzündunsgefahr!
- VonMia Köhlerschließen
Der Sommer ist in vollem Gange und Wespen schwirren durch die Luft. Viele erwischt es und sie werden gestochen. Es gilt aber, dann bestimmte Fehler nicht zu machen.
Sommerzeit ist Insektenzeit. Und die wohl nervigsten Insekten sind in diesem Jahr die Wespen,. Sie sind nicht nur lästig, sondern in manchen Fällen auch gefährlich. Um schlimmere Folgen bei einem Stich zu vermeiden, sollten ein paar Dinge unterlassen werden.
Wespenstiche: Fehler können noch mehr Schmerzen verursachen
Viele wurde schon einmal von einer Wespe gestochen – wie HEIDELBERG24 erklärt, sollte man sich nach einem Wespenstich schleunigst aus dem Staub machen. Und dort, wo die kleinen Tierchen uns erwischen, ist die Stelle meist für ein paar Stunden rot, juckt und schmerzt. Treten jedoch schlimmere Symptome auf, kann eine allergische Reaktion oder eine Entzündung vorliegen. Um eine Entzündung vorzubeugen und zu vermeiden, gilt es ein paar Regeln zu befolgen.
Um einem Wespen- oder Bienenstich aus dem Weg zu gehen, sollte man immer die Ruhe bewahren und nicht panisch werden. Wenn man mit den Armen wedelt und versucht, das Tier zu verscheuchen, wird es womöglich aggressiv und die Gefahr, gestochen zu werden, ist höher.
- Im Falle eines Stiches ist Folgendes zu beachten:
1. Auf keinen Fall kratzen! Es können Keime in die Wunde geraten und Infektionen und Entzündungen hervorrufen. - 2. Das Gift der Wespe oder Biene darf nicht mit dem Mund aus der Wunde gesaugt werden. Dadurch gelangt es in den ganzen Körper.
- 3. Bei Bienenstichen sollte der Stachel mit einem stumpfen Objekt entfernt werden. Nachdem die Biene zugestochen hat, lässt sie ihren Stachel zurück und daran hängt meist noch die Giftblase. Wer den Stachel mit einer Pinzette entfernt, läuft Gefahr, die Giftblase zu zerstechen und die Symptome zu verschlimmern. Am besten benutzt man eine Kreditkarte oder Ähnliches und schabt damit über die betroffene Stelle, so wird der Stachel sauber entfernt.
Normalerweise verheilen Bienen- und Wespenstiche gut und sind nach ein paar Tagen wieder verschwunden. In seltenen Fällen können sie auch verschleppt werden und es kann zu Haut-, Bindegewebe- und Haarwurzelentzündungen kommen.
Die wohl schlimmste Folge eines Insektenstiches ist eine Entzündung der Lymphbahnen. Diese kann zu einer Blutvergiftung führen. Oft wird ein roter Faden, der von der Wunde weg zum Herzen führt, für ein Symptom einer Blutvergiftung gehalten. Dieser Faden deutet jedoch auf eine Entzündung der Lymphgefäße hin, diese muss allerdings auch antibiotisch behandelt werden.
- Wichtige Anzeichen einer sogenannten Sepsis sind:
- Durchfall oder Erbrechen
- Hohes Fieber
- Kreislaufprobleme oder Bewusstseinsstörungen
- Schüttelfrost oder allgemeines Krankheitsgefühl
- Starke Entzündungsreaktionen an der Einstichstelle
Selbst wenn der Stich nicht aufgekratzt wird, besteht die Möglichkeit, dass eine Entzündung der Wunde entsteht. Die Körper von Bienen und Wespen sind teils komplett überwuchert mit Schimmelpilzen, die sich auch am Stachel befinden und durch das Stechen unter die Haut des Menschen kommen.
Es gilt wie bei jedem Insektenstich, die Einstichstelle zu beobachten und bei stärkeren Symptomen zum Arzt zu gehen. Glücklicherweise kommen Blutvergiftungen nur selten vor. Betroffene sollten die Stelle desinfizieren und kühlen, ebenso gibt es viele Hilfsmittel, um die Heilung voranzutreiben.
Schnelle Hilfe bei Wespenstichen – einfache Mittel wirken




Oftmals entpuppen sich Beschwerden als Allergie. Und auch wenn es für manche unerfreulich sein mag, stehen Wespen unter Naturschutz, also dürfen sie nicht grundlos getötet werden.