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Neue Whatsapp-Version blockiert Screenshots – so sind sie dennoch möglich
- VonShania Krauseschließen
Der wahrscheinlich meist genutzte Messenger Whatsapp kommt mit einer großen Änderung auf uns zu: Bestimmte Inhalte können nicht mehr per Screenshot abfotografiert werden.
Die Nutzer von Snapchat kennen das Problem: Wenn man den Chat, Bilder oder Videos eigentlich geheim mit einem Screenshot in seiner Galerie verewigen möchte, wird die andere Person benachrichtigt. Schnell befindet man sich in einer komischen Situation und weiß nicht, wie man sich erklären soll. Whatsapp geht sogar noch einen Schritt weiter: Statt zu entlarven, dass andere einen Screenshot gemacht haben, sollen diese vollständig blockiert werden.
Whatsapp führte im Jahr 2021 die neue Möglichkeit, eine Einmalansicht von Bildern zu versenden. Diese Einmalansicht bewirkt, wie das Wort schon sagt, dass Bilder und Videos nur einmal angesehen werden können. Viele haben sich sicher mit der Screenshot Funktion beholfen, um das Bild länger anschauen zu können. Bald ist dieses Vorgehen nicht mehr möglich.
Whatsapp sperrt den Inhalt bei bestimmten Screenshots
Die neue Version 2.22.22.3 von Whatsapp ist das neuste Update und bringt einige Neuerung mit sich. Wie „WABetaInfo“ berichtet, sperrt Whatsapp für bestimmte Beta-Tester das Aufnehmen von Bildern und Videos, die mit der Einmalansicht versendet wurden. Wenn man dennoch versuch einen Screenshot zu machen, soll der Screenshot in der Galerie schwarz erscheinen, mit der Aufschrift: „Screenshot aus Sicherheitsgründen nicht möglich.“
Bildschirmfotos werden mit Umwegen trotzdem möglich sein
Medien, die mit der Einmalansicht verschickt werden, lassen sich nicht speichern, exportieren oder weiterleiten. Whatsapp-Nutzer sollten trotzdem immer auf der Hut sein und überlegen, welche Informationen und Dateien per Einmalansicht verschickt werden. Denn: Empfänger haben die Möglichkeit, das Bild oder Video mit einem anderen Gerät – wie einem Smartphone oder einer Videokamera – aufzunehmen.
Generell gibt es bei Whatsapp immer wieder Sicherheitslücken, wie echo24.de berichtet. Nutzer sollten daher immer die aktuellste Version herunterladen.
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