Bundestagswahl 2025
AfD-Werte erreichen Höchstwert – Union verbessert sich leicht
VonJekaterina Jaluninaschließen
Die SPD plante, im Wahlkampf aufzuholen. Eine frische Umfrage offenbart jedoch das genaue Gegenteil.
Berlin – Am 23. Februar ist es so weit – in Deutschland wird gewählt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov kann die AfD vor der Bundestagswahl 2025 erheblich zulegen. Der Wert für die AfD steigt um vier Punkte auf 23 Prozent. Sie ist damit zweitstärkste Kraft.
Auch für die Union sieht es nicht schlecht aus – die Partei legt laut der Umfrage um einen Punkt zu und kommt auf 29 Prozent. In anderen Umfragen kommen CDU/CSU aber auf 30 Prozent oder mehr.
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Bundestagswahl 2025: Ampel-Parteien verlieren an Zustimmung – SPD stürzt in Wählergunst ab
Die SPD büßt deutlich in der Wählergunst ein. In der Sonntagsfrage sinken die Sozialdemokraten von Kanzler Olaf Scholz um vier Prozentpunkte auf 15 Prozent. Auch der zweite Regierungspartner, die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und kämen bei YouGov auf 13 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.
Die FDP sinkt um einen Punkt auf 3 Prozent, während sich die Linke um einen Punkt auf 5 Prozent steigert und damit im nächsten Bundestag vertreten wäre. Das gelänge auch dem Bündnis Sahra Wagenknecht mit unverändert 6 Prozent.
Die aktuellen Daten der Umfrage im Überblick:
| Partei | Umfrage-Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 29 |
| AfD | 23 |
| SPD | 15 |
| Grüne | 13 |
| BSW | 6 |
| FDP | 3 |
| Linke | 5 |
| Sonstige | 5 |
Institut: YouGov. Erhebungszeitraum: vom 24. bis 27. Januar Fallzahl: 1781 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: 1–3 Prozentpunkte.
Bundestagswahl 2025: Umfragen sind keine Prognosen
Umfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Zudem ist stets ein statistischer Fehler von bis zu drei Prozentpunkten zu beachten (Fehlertoleranz).
Die Umfragen in Deutschland sind zuletzt recht genau ausgefallen. So lag die mittlere durchschnittliche Abweichung aller Institute bei der Bundestagswahl 2021 laut dem Internetportal Dawum bei 1,03 Prozentpunkten. Berücksichtigt wurden dabei all diejenigen Institute, die 30 Tage vor der Wahl eine Sonntagsfrage veröffentlicht hatten. (jal)
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