CDU trotzt der Kritik
Aktuelle Umfrage zur Bundestagswahl 2025: Stabilität bei Union – andere Partei steigt
VonFelix Busjaegerschließen
Eine frische Umfrage im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 enthüllt, dass die Union trotz intensiver Kritik in der Wählerpräferenz stabil bleibt. Die SPD kann andererseits zulegen.
Berlin – Die Zeichen stehen immer mehr auf Bundestagswahl. Wenige Wochen vor der Abstimmung ist die Debatte weiterhin von der Migrationspolitik geprägt. Nun zeigt eine aktuelle Umfrage zur Bundestagswahl 2025 des Meinungsforschungsinstituts YouGov, wie sich die Wählergunst nach der Abstimmung über das Migrationsgesetz von Friedrich Merz (CDU) entwickelt hat. Die Union bleibt weiterhin stärkste Kraft und rangiert unverändert auf 29 Prozent. Die AfD büßt einen Punkt ein und liegt nun als zweitstärkste Kraft bei 22 Prozent.
Aktuelle Umfrage zur Bundestagswahl: SPD ist große Gewinnerin – Union stagniert
Losgetreten durch die gemeinsame Abstimmung der Union mit der AfD geht aktuell eine Protestwelle durch Deutschland. Kurz vor der Bundestagswahl 2025 glaubt nun ein Protestforscher, dass die Demonstrationen der AfD am Ende doch schaden könnte. „Die Demonstrationen haben den Stimmenanteil der radikal rechten Parteien reduziert“, sagte Sebastian Haunss von der Universität Bremen dem Regionalmagazin buten un binnen mit Verweis auf bisherige Studien. Inwieweit sich dieser Effekt in den aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl 2025 niederschlagen wird, kann wahrscheinlich erst in einigen Wochen gesagt werden.
Mit Blick auf die aktuelle Umfrage zur Bundestagswahl 2025 des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt sich indes, dass die SPD gegenwärtig zu den großen Gewinnerinnen gehört. In der Sonntagsfrage steigen die Sozialdemokraten von Kanzler Olaf Scholz im Vergleich zur Vorwoche um drei Punkte auf 18 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt, sie kämen demnach auf 12 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Derweil gibt es in der Reihe der Grünen Entsetzen über den Asyl-Plan von Robert Habeck.
Aktuelle Daten zur Umfrage vor der Bundestagswahl im Überblick:
| Partei | Umfrage-Ergebnis in % |
|---|---|
| CDU/CSU | 29 |
| AfD | 22 |
| SPD | 18 |
| Grüne | 12 |
| BSW | 6 |
| FDP | 4 |
| Linke | 6 |
| Sonstige | 3 |
Institut: YouGov. Erhebungszeitraum: 31. Januar bis 4. Februar Fallzahl: 2503 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: 1,96 Prozentpunkte.
Vor Bundestagswahl 2025: Aktuelle Umfrage sieht Linke im Aufwind
Wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2025 zeigt die aktuelle Umfrage zudem, dass sich der positive Trend der Linken verfestigt. Die Partei kommt nun auf 6 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt in der Umfrage unverändert auf 6 Prozent, die FDP auf 4 Prozent (plus 1). Erhoben wurden die Daten im Zeitraum vom 31. Januar bis zum 4. Februar – und damit nach den umstrittenen Debatten und Abstimmungen im Bundestag.
Friedrich Merz: Bierdeckel, Blackrock und schließlich Bundeskanzler




Die aktuelle Umfrage von YouGov vor der Bundestagswahl 2025 wirft im Vergleich zur Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa ein leicht verändertes Bild auf die Wählerstimmung in Deutschland. Das RTL/ntv-„Trendbarometer“ hatte ergeben, dass die Union nur noch auf 28 Prozent (minus 2) kommt und die AfD weiter konstant bei 20 Prozent liegt – ebenso wie die SPD bei 16 Prozent.
Bundestagswahl 2025: Umfragen sind keine Prognosen
Generell gilt, dass Umfragen vor Bundestagswahlen mit Vorsicht zu betrachten sind, denn sie sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Zudem spiegeln aktuelle Umfragen immer nur eine Momentaufnahme beim Meinungsbild wider und gelten nicht als Prognosen. Außerdem gibt es immer eine statistische Fehlertoleranz von bis zu drei Prozentpunkten.
Die Umfragen in Deutschland sind zuletzt recht genau ausgefallen. So lag die mittlere durchschnittliche Abweichung aller Institute bei der Bundestagswahl 2021 laut dem Internetportal Dawum bei 1,03 Prozentpunkten. Berücksichtigt wurden dabei all diejenigen Institute, die 30 Tage vor der Wahl eine Sonntagsfrage veröffentlicht hatten. (fbu/dpa)
