Ist der Klimawandel schuld?
„Früher undenkbar“: Meteorologe warnt vor extremer Wetter-Phase im Frühling
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Frühling wie im Hochsommer: Sonne satt, kaum Regen. Doch was viele freut, macht Fachleuten Sorge – droht uns ein dauerhaft trockenes Frühjahr?
Frankfurt – Das aktuelle Hochdruckgebiet „Olivia“ sorgt bis Palmsonntag für sonniges, trockenes und ungewöhnlich warmes Wetter in Deutschland. Laut Diplom-Meteorologe und Buchautor Dominik Jung von wetter.net ist dieser Trend besorgniserregend: „Solche Frühlingstage mit 22 bis 25 Grad und völliger Trockenheit über mehrere Wochen kannten wir früher höchstens aus dem Hochsommer.“
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Sonniges Frühlings-Wetter nicht „schön“ – Lage vielerorts bereits kritisch
Nachtfröste sind bereits passé, und bis zum Wochenende soll es im Südwesten fast sommerlich werden. Doch laut Jung könne man diese Wetterlage nicht einfach als „schön“ bezeichnen, denn die Bodenfeuchte sei vielerorts bereits kritisch niedrig.
Schöne Tage, stille Dürre: Trocken-Wetter stellt Deutschland vor große Probleme
Was viele Menschen genießen, ist für Landwirtschaft, Gärtnerei und Binnenschifffahrt ein wachsendes Problem: Der ausbleibende Regen setzt Böden, Pflanzen und Wasserwegen massiv zu. Besonders im Frühjahr, wenn die Natur erwacht, ist ausreichend Feuchtigkeit essenziell. Doch statt dem typischen Wechselspiel aus Sonne und Regen erleben wir zunehmend Wochen voller Trockenheit. Erste Schauer sind zwar am Sonntagabend im Südwesten möglich – doch sie werden lokal begrenzt bleiben. Die flächendeckende Entspannung lässt weiter auf sich warten.
Frühling im Wandel? Wetter-Tendenz scheint eindeutig
In den vergangenen Jahren häufen sich auffällig trockene Frühjahre. Fachleute diskutieren intensiv, ob der Klimawandel dahintersteckt – die Tendenz scheint eindeutig. Frühjahre werden nicht nur wärmer, sondern auch extremer: länger anhaltende Hochdrucklagen, fehlende Regenfronten und große Temperaturunterschiede sind keine Seltenheit mehr. Wenn dieser Trend anhält, könnte sich das Klima in Deutschland dauerhaft verändern – mit gravierenden Folgen für Landwirtschaft, Wälder und die Trinkwasserversorgung.
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