Strafe in Höhe von 364 Millionen Dollar

Nach Millionen-Urteil: Müssen Ivanka und Melania jetzt Trumps Imperium retten?

  • Jekaterina Jalunina
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Das Trump-Immobilienimperium könnte durch die ehemaligen First Lady Melania Trump, oder seine älteste Tochter Ivanka gerettet werden.

New York City – Sowohl Melania als auch Ivanka Trump, die ebenfalls eine leitende Position in der Trump Organization einnimmt, könnten eine Rettung für Trumps Immobilienimperium sein. Denn das gefallene Urteil untersagt Donald Trump die Geschäftstätigkeit im Staat New York für drei Jahre.

Nach einem monatelangen Prozess entschied Richter Arthur Engoron gegen Trump. Er und seine Mitarbeiter, darunter seine ältesten Söhne Donald Jr. und Eric, wurden zur Zahlung von Geldstrafen in Höhe von 364 Millionen US-Dollar verurteilt. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James hat Vorwürfe erhoben, dass der ehemalige Präsident und sein Unternehmen, die Trump Organization, jahrelang Banken und Versicherer getäuscht haben, um bessere finanzielle Konditionen zu erhalten.

Urteil beeinträchtigt Trump und ehemalige Mitarbeiter

Nun rückt angeblich Melania Trump als potenzielle Schlüsselfigur zur Rettung des Trump-Immobilienimperiums in den Fokus. Berichten zufolge untersagt das Urteil nämlich nicht nur Trump, sondern auch seinen ehemaligen Mitarbeitern Allen Weisselberg und Jeffrey McConney für einen Zeitraum von drei Jahren „als leitender Angestellter oder Direktor eines New Yorker Unternehmens zu fungieren“. Sie könnten jedoch weiterhin Anteilseigner sein.

Donald Trump ist derzeit noch in eine Reihe weiterer Verfahren verwickelt.

Trump Organization: Melania oder Ivanka könnten zentrale Rollen übernehmen

Rechtsanwalt Neama Rahmani erläuterte gegenüber dem US-Nachrichtenmagazin Newsweek, dass die Beteiligung von Melania oder Ivanka Trump entscheidend sein könne. Da Ivanka ursprünglich in den Fall involviert war, aber später aus der Klage gestrichen wurde, stehe ihr kein rechtliches Hindernis im Weg, eine führende Rolle zu übernehmen.

Die ehemalige Stabschefin von Melania, Stephanie Grisham, sagte, dass die Rettung des Geschäfts ihres Mannes wahrscheinlich mit einer Reihe von Forderungen seitens der ehemaligen First Lady verbunden sei. Melania Trump hat bisher noch keine Stellungnahme zu dieser Frage abgegeben. Grisham äußerte im Gespräch mit Newsweek, dass Melania einem solchen Deal ohne bestimmte Bedingungen wohl kaum zustimmen werde. „Ich weiß einfach nicht, ob sie so viel Verantwortung übernehmen möchte, wenn ihr nicht eine größere Kontrolle oder Macht garantiert wird“.

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Trump-Anwalt kritisiert Gerichtsentscheidung: Trump plant Berufung

Trumps Anwalt Christopher Kise teilte Newsweek in einer E-Mail mit: Engorons Entscheidung missachte das Gesetz und ignoriere die Fakten. Der ehemalige US-Präsident behauptete seine Unschuld in allen Anklagen und warf James vor, versucht zu haben, sich in seinen Wahlkampf einzumischen. Kise erklärte, dass Präsident Trump selbstverständlich Berufung einlegen werde und zuversichtlich sei, dass die Berufungsabteilung letztendlich die zahlreichen und gravierenden Fehler korrigieren werde, die ein Gericht begangen habe, das weder an das Gesetz noch an die Realität gebunden sei. (jek)

Rubriklistenbild: © Rebecca Blackwell/AP/dpa