Besuch im Kibbuz Kfar Aza
Ivanka Trump und Ehemann schalten sich in den Israel-Krieg ein
VonChristian Störschließen
Ivanka Trump und Jared Kushner setzen mit ihrem Israel-Besuch ein politisches Signal. In einem Kibbuz kommen sie mit Angehörigen der Hamas-Opfer zusammen.
Tel Aviv – Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner sind in einer Zeit tiefster Krise nach Israel gekommen. Bei ihrer Ankunft in Tel Aviv am Donnerstag (21. Dezember) wurden die Tochter und der Schwiegersohn des früheren US-Präsidenten Donald Trump von Knesset-Sprecher Amir Ohana begrüßt.
Der Besuch mitten im Krieg in Israel galt einem spezifischen Zweck: Solidarität mit Israel zu zeigen, das seit dem 7. Oktober einen Krieg gegen die in Gaza ansässige Terrorgruppe Hamas führt. Zudem sendete der Besuch ein starkes politisches Signal in einer Zeit, da es möglich scheint, dass Donald Trump nach der US-Wahl 2024 ins Weiße Haus zurückkehren könnte.
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Solidaritätsbesuch von Ivanka Trump und Jared Kushner in Israel
Im Rahmen ihres Aufenthalts in Israel besuchten Ivanka Trump und Jared Kushner auch das Kibbuz Kfar Aza, das am 7. Oktober von der Hamas überfallen worden war. Dort erfuhren sie aus erster Hand, was damals in dem Kibbuz, das nur wenige Kilometer von der Hamas-Hochburg Shejaia entfernt liegt, geschehen war. Die ortsansässigen Bewohnerinnen und Bewohner, die bis zu dem Hamas-Angriff in der Gemeinde gelebt hatten, sprachen über ihre Erlebnisse vom 7. Oktober und über das Schicksal ihrer Nachbarn und Freunde, die von der Hamas entführt und ermordet worden waren.
Einer der Bewohner, Shachar Schnorman, der das Datum „07.10.23“ auf seine Hand hat tätowieren lassen, erklärte laut Jerusalem Post dabei, dass er und seine Frau Ayelet Cohen die ersten und bisher einzigen Personen dort seien, die in die Gemeinde zurückgekehrt sind. Eine weitere ehemalige Bewohnerin, Chen Kotler, überreichte Ivanka Trump demnach eine Erkennungsmarke mit der Inschrift „Kfar Aza ist mein Zuhause“.
Ivanka Trump und Jared Kushner treffen in Israel auch Familien der Hamas-Geiseln
Ivanka Trump und Jared Kushner kamen in Israel auch mit Angehörigen verschiedener Entführungsopfer zusammen. Kushner betonte dem Nachrichtenportal The Hill zufolge dabei die Wichtigkeit, „mit eigenen Augen die anhaltenden Auswirkungen der barbarischen und unaussprechlichen Taten des 7. Oktober zu sehen“. Zudem betonte er, dass man weiter intensiv um eine dauerhafte Lösung bemühen müsse. Auf der Plattform X schrieb er, dass „mit Entschlossenheit, Vertrauen, Pragmatismus und Kreativität das zuvor Undenkbare erreicht werden“ könne.
Kushner war während der Amtszeit der Trump-Regierung darum bemüht, Frieden im Nahen Osten zu vermitteln. Die von ihm und Donald Trump erdachte Strategie der Abraham-Abkommen hatten die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain zur Folge. Die USA veröffentlichten damals auch einen Nahost-Friedensplan, der jedoch von palästinensischer Seite als übermäßig israelfreundlich kritisiert wurde. (cs)
Redakteur Christian Stör hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

