Prinz, Präsident und Popstar
Geheime Epstein-Liste birgt Überraschungen: Die 15 prominentesten Namen

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Jeffrey Epstein soll sich eine Art Prostitutions-Ring aufgebaut und prominenten Bekannten junge Mädchen zum Sex zur Verfügung gestellt haben. Seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell war seine „rechte Hand“. Epstein beging 2019 Selbstmord, bevor er verurteilt werden konnte. Die US-Bezirksrichterin Preska sah keine rechtliche Grundlage dafür, die insgesamt 175 Namen weiterhin zurückzuhalten. Die Liste ist nun öffentlich. Eine Nennung bedeutet nicht, dass die Person aktiver Teil des Missbrauchsnetzwerks um Epstein war, sondern zunächst nur, dass der Name in dem Zivilprozess fiel.
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2021 wurde Ghislaine Maxwell unter anderem wegen Menschenhandels mit Minderjährigen zu Missbrauchszwecken zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.
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Die wohl bekannteste Aufnahme aus der Zeit. Dieses undatierte, vom US-Justizministerium zur Verfügung gestellte Foto zeigt Prinz Andrew (l-r), Herzog von York, Virginia Giuffre aus den USA und Ghislaine Maxwell. Giuffre behauptet, als Minderjährige vom Sohn der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. missbraucht worden zu sein. Er hat die Anschuldigungen aber stets bestritten.
© Us Department Of Justice/PA Media/dpa

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Prinz Andrew steckt mittendrin im Epstein-Skandal. Auch Zeugin Johanna Sojberg warf ihm vor, als 21-Jährige von ihm sexuell belästigt worden zu sein.
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Er hingegen ist keine Überraschung auf der Liste: Der einstige Präsident Bill Clinton gilt seit den 1990ern als Freund von Jeffrey Epstein, behauptete später jedoch, nichts von dessen Machenschaften gewusst zu haben.
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Das Bild zeigt den ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore im Jahr 2010. Auch der Nobelpreisträger steht offenbar auf der Liste des Gerichts im Missbrauchsprozess um Jeffrey Epstein und seine Frau Ghislaine Maxwell.
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US-Schauspieler Kevin Spacey ist wegen dreimaliger unsittlicher Körperverletzung, siebenmaliger sexueller Nötigung, einmaliger Veranlassung sexueller Handlungen ohne Zustimmung und einmaliger Veranlassung penetranter sexueller Handlungen ohne Zustimmung zwischen 2001 und 2005 angeklagt. Auch sein Name taucht in Zusammenhang mit Epstein auf. Details sind allerdings nicht bekannt.
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Auf der Liste des Gerichts findet sich auch der Name von Ex-Präsident Donald Trump wieder – allerdings im Kontext der Befragung einer Zeugin, die angab, zu Trump niemals sexuellen Kontakt gehabt zu haben.
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US-Magier David Copperfield steht ebenfalls auf der Liste. Er sei bei einem Essen bei Epstein anwesend gewesen und auch über die skandalösen Handlungen Epsteins Bescheid gewusst haben. Das behauptete Zeugin Sjoberg.
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Zuvor nicht groß diskutiert, ist auch der Name Michael Jackson in den Akten zu finden. Der Popstar verstarb bereits 2009. Er soll Gast im Anwesen von Epstein in Palm Beach, Florida, gewesen sein, ist sich Zeugin Johanna Sojberg sicher.
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VonMaximilian Kettenbachschließen
Es handelt sich um keine Kunden-Liste von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Trotzdem sorgen die nun mehr als 900 veröffentlichten Seiten von Gerichtsdokumenten für Aufsehen.
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