Tausende Einsatzkräfte

Mit Panzerfäusten und Scharfschützen: Rom bereitet sich mit Sicherheitsplan auf Papst-Beerdigung vor

  • Robin Dittrich
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Papst Franziskus wird am 26. April 2025 bestattet. Viele Spitzenpolitiker haben ihr Kommen angekündigt, darunter auch US-Präsident Donald Trump.

Rom – Nach dem Tod von Papst Franziskus trauern Millionen Menschen. Zur Beerdigung werden mehr als 200.000 Menschen erwartet. Daher wird mit einem ausladenden Sicherheitsplan gegen mögliche Probleme vorgegangen.

Donald Trump reist zur Beerdigung von Papst Franziskus

Papst Franziskus starb am Ostermontag in Folge eines Schlaganfalls. Seit Mittwoch liegt er im Petersdom aufgebahrt, zahlreiche Menschen nehmen Abschied vom Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Am Dienstagmorgen entschied eine Gruppe von Kardinälen, dass Franziskus am Samstag (26. April) beigesetzt wird, also fünf Tage nach seinem Tod. Die Trauerfeier beginnt um 10 Uhr auf dem Petersplatz, später geht es zur Bestattung in der Basilika Santa Maria Maggiore.

Papst Franziskus wird in Anwesenheit vieler Staatsleute beigesetzt. Donald Trump sorgt dabei für einige Sicherheitsvorkehrungen.

Zur Trauerfeier und der Beisetzung von Papst Franziskus werden viele hochrangige Politikerinnen und Politiker aus aller Welt erwartet. Einer von ihnen ist der amerikanische Präsident Donald Trump, der seine Reise bereits kurz nach dem Tod von Franziskus angekündigt hatte – es ist die erste Auslandsreise in seiner neuen Amtszeit. Begleitet wird er von Ehefrau Melania, wie er auf Truth Social schreibt. Damit zieht Trump die Reise nach Italien seinem geplanten Flug nach Saudi-Arabien vor.

Ankunft von Donald Trump sorgt für Sicherheitsvorkehrungen

Unter anderem romatoday.it berichtete über die Sicherheitsvorkehrungen aufgrund des Besuchs vieler Staatsleute. Die geplante Ankunft von Donald Trump soll bereits ab dem Abend des 24. April zu vielen Parkbeschränkungen sowie Straßensperren führen – dazu kommen offenbar Panzerfäuste gegen Drohnen zum Einsatz. Zusätzlich werden auf den umliegenden Gebäuden Scharfschützen stationiert sein. Bürgermeister Gualtieri soll gesagt haben: „Es wird eine große Herausforderung.“

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Papst Franziskus ist tot. Das College of Cardinals Report listet laufend die Favoriten bei einer möglichen Papst-Wahl, dem sogenannten Konklave. Kardinäle mit Chancen auf den Heiligen Stuhl werden als „Papabili“ (lt. wörtlich: papstfähig) bezeichnet. Wir stellen die aktuellen Favoriten in unserer Fotostrecke vor.
Der allerletzte Blick auf Papst Franziskus am Samstag (26. April) gegen 0.30 Uhr: Zeremonienmeister und Erzbischof Diego Giovanni Ravelli bedeckt das Gesicht des verstorbenen Papstes mit einem Seidentuch, bevor er seinen Sarg im Petersdom im Vatikan schließt.
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In der Nacht vom 24. auf den 25. April sollen etwa Straßensperren im Viertel Parioli errichtet werden, wo sich auch die Residenz des amerikanischen Botschafters befindet. Dort werden auch Donald Trump und seine Frau Melania nächtigen. Insgesamt sollen im Zusammenhang mit der Beerdigung tausende Einsatzkräfte zum Einsatz kommen. „Alles wird auf höchster Ebene überwacht“, heißt es. Insgesamt werden 170 Delegationen und über 200.000 Menschen zur Beerdigung von Papst Franziskus erwartet. (rd/dpa)

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