Die nächsten Tage entscheiden
Unsichtbares Wetter-Phänomen: Meteorologe warnt vor unerwartetem und massivem Schneefall
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Während Hoch Caroline für ruhiges Wetter sorgt, könnte sich in den kommenden Tagen eine große Winter-Überraschung ankündigen.
München – Wie kann ein unsichtbares Höhentief plötzlich Schnee bringen? Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net erklärt: „Ein Höhentief ist besonders schwer vorherzusagen und kann mitten in einer Hochdruckphase plötzlich für Schnee sorgen.“ Doch warum taucht dieses Phänomen nicht in den Bodendruckkarten auf? Was steckt dahinter – und könnte Deutschland bald doch noch eine weiße Winter-Wetter-Überraschung erleben?
Wetter-Experte warnt: Unsichtbares Höhentief-Phänomen könnte uns mit Schnee überziehen
Auf den klassischen Wetterkarten sieht alles nach einer stabilen Hochdrucklage aus – kaum Wolken, wenig Niederschlag, eher frostige Nächte und tagsüber Temperaturen von 2 bis 7 Grad. Doch die Wettermodelle zeigen: Da könnte sich ein Höhentief entwickeln. Ein solches Tiefdruckgebiet liegt nicht am Boden, sondern in mehreren Kilometern Höhe. Und genau das macht es so schwer zu fassen.
Höhentiefs entstehen oft aus Kaltluftblasen, die sich aus höheren Luftschichten absenken und dabei Instabilität verursachen. Während die Bodenkarte weiterhin Hochdruck anzeigt, kann ein solches Höhentief überraschend für Schnee sorgen. Die Feuchtigkeit wird in der Höhe aktiviert, kühlt sich ab und plötzlich beginnt es zu schneien – obwohl am Boden Hochdruck herrscht. Dieses Phänomen macht Vorhersagen besonders knifflig, denn es tritt oft sehr lokal auf und kann sich spontan verlagern.
Schnee im Februar? Diese Entwicklung könnte alles verändern
Während Deutschland derzeit unter Hoch Caroline meist ruhiges Winterwetter erlebt, könnte sich die Lage zum Wochenende hin ändern. Einige Modelle zeigen, dass ein Höhentief über Mitteleuropa entstehen könnte. Sollte sich dieses Tief genau über Deutschland platzieren, könnte es überraschend für Schneefälle sorgen – je nach Intensität könnten 2 bis 10 cm Schnee zusammenkommen.
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Das Besondere: Weil die Temperaturen nachts ohnehin schon zwischen -5 und -9 Grad liegen, würde der Schnee sofort liegen bleiben. In einigen Regionen könnten wir uns also auf ein spätes Winter-Comeback freuen! Gleichzeitig könnte das gewaltige russische Kältehoch im Osten weitere frostige Luftmassen nach Mitteleuropa drücken und die Schneefälle sogar noch verstärken.
Winterchaos oder Fehlalarm? Die nächsten Tage entscheiden
Noch ist völlig unklar, ob sich das Höhentief genau über Deutschland bildet oder ob es sich weiter nach Westen verlagert. Sollte es eintreten, würde es die Wetterlage komplett umkrempeln: Von trockener Kälte zu plötzlichen Schneefällen und frostigen Temperaturen – ein Szenario, das derzeit heiß diskutiert wird.
Während einige Modelle weiter auf ruhiges Hochdruckwetter setzen, könnte das Höhentief das Zünglein an der Waage sein und für eine faustdicke Überraschung sorgen. Bleibt Deutschland doch noch winterlich oder setzt sich der milde Trend durch? Denn auch von einem Februar-Hoch und 25 Grad waren schon die Rede in den Wetter-Aussichten. Die kommenden Tage bleiben spannend – Winterfans sollten die Entwicklung genau verfolgen.
Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte
