Drastische Worte

Nach Referendum: AfD rät „Ja“-Sagern zur Rückkehr in Türkei

Türkei Referendum
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Das vom türkischen Presseamt des Präsidenten veröffentlichte Foto zeigt Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Frau Emine, die in Istanbul den Anhängern zuwinken.

Berlin - Die AfD wertet das Abstimmungsergebnis in Deutschland als Beweis für die misslungene Integration vieler Türken.

„Erdogans fünfte Kolonne“ solle „dahin gehen, wo es ihnen offensichtlich am besten gefällt und wo sie auch hingehören: in die Türkei“, sagte Parteivorstandsmitglied Alice Weidel am Ostermontag. Konsequent wäre es aus ihrer Sicht außerdem, den Befürwortern des Präsidialsystems die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen. Denn eine Einbürgerung dürfe nur nach einer erfolgreichen Integration erfolgen. 

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Diese Voraussetzung sei bei den „Ja“-Sagern in erster, zweiter und dritter Generation der in Deutschland lebenden Türken aber offensichtlich nicht gegeben, sagte Weidel. Eingebürgert werden dürfe nur jemand, an dessen „Loyalität zu seiner neuen Heimat kein Zweifel besteht“.

Die Türken hatten am Sonntag nach offiziellen Angaben mit knapper Mehrheit für ein Präsidialsystem votiert, das Präsident Recep Tayyip Erdogan mehr Macht gibt. Bei den in Deutschland lebenden Türken fiel die Zustimmung zu der Verfassungsreform demnach mit 63,1 Prozent noch deutlich höher aus.

Bilder: Erdogan-Anhänger feiern Sieg bei Referendum  

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan äußerte sich am Sonntagabend im Hauptquartier der AKP in Istanbul zum Ausgang des Referendums und sprach von einem Sieg mit „histortischer Dimension“.
Nach dem Türkei-Referendum feiern die Anhänger des Präsidialsystems den Ausgang der Abstimmung.
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Bilder: Erdogan-Anhänger feiern Sieg bei Referendum  

dpa

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