Seltene Einblicke

Einblicke ins Reich von Kim Jong-un: Alltag in Nordkorea

Menschen an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea
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Nordkorea ist das wohl geheimnisvollste Land der Erde: eine totalitäre Diktatur, in der der Einzelne nichts zählt, ohne Freiheiten und Menschenrechte, abgeschottet vom Rest der Welt. Schätzungsweise 26 Millionen Menschen leben in dem Land, das im Norden an China und Russland grenzt und im Süden an das freiheitliche, demokratische Südkorea. Nordkoreas Grenzen sind für die meisten Menschen unüberwindbar – kaum einer kommt rein, noch weniger Menschen kommen raus.
Munsu Wasserpark in Pjöngjang.
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Als buntes, lebensfrohes Paradies für alle, so zeigt sich Nordkorea gerne. So wie hier, im Munsu Wasserpark in Pjöngjang. Außerhalb der Hauptstadt, in der vor allem die Eliten wohnen, ist das Leben in Nordkorea aber vor allem trist und von Mangel und massiven Menschenrechtsverletzungen geprägt. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2013.
Burgerladen in Pjöngjang
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Die USA sind der erklärte Hauptfeind des nordkoreanischen Regimes. Das hindert das Land aber offenbar nicht, amerikanische Esskultur zu zelebrieren – wie hier in einem Burgerladen in Pjöngjang (Aufnahme von 2018).
Braut und Bräutigam posieren für Fotos mit einem Pferd in der Reitschule Mirim am Stadtrand von Pjöngjang
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Braut und Bräutigam posieren für Fotos mit einem Pferd in der Reitschule Mirim am Stadtrand von Pjöngjang (2016).
Ein Kind spielt 2018 mit Pfeil und Bogen während einer Veranstaltung zum „Internationalen Kindertag“ im Kaeson Youth Park in Pjöngjang.
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Ein Kind spielt 2018 mit Pfeil und Bogen während einer Veranstaltung zum „Internationalen Kindertag“ im Kaeson Youth Park in Pjöngjang.
Touristen aus China posieren vor einem Denkmal in Pjöngjang
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Touristen aus China posieren vor einem Denkmal in Pjöngjang (2019). Gigantische Propaganda-Monumente wie dieses finden sich überall in der nordkoreanischen Hauptstadt.
In Nordkoreas U-Bahn-Netz sind noch immer alte Züge aus Berlin unterwegs
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In Nordkoreas U-Bahn-Netz sind noch immer alte Züge aus Berlin unterwegs. Auf den Bahnsteigen verkünden Zeitungen die staatliche Propaganda. Das Bild entstand 2019.
An einem Schießstand in Pjöngjang zeigt eine Ausbilderin ein in Nordkorea hergestelltes Sturmgewehr
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Immer bereit, falls der Feind vor der Tür steht: An einem Schießstand in Pjöngjang zeigt eine Ausbilderin ein in Nordkorea hergestelltes Sturmgewehr (2018).
Der Turm der Juche-Ideologie
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Der Turm der Juche-Ideologie ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Er befindet sich am Ufer des Flusses Taedong und ist ein Monument für Nordkoreas Staatsideologie, die eine Autarkie des Landes propagiert. (Aufnahme von 2019)
Junge Besucher warten vor dem Museum für Naturgeschichte in Pjöngjang (2016).
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Junge Besucher warten vor dem Museum für Naturgeschichte in Pjöngjang (2016).

Wie es in Nordkorea wirklich aussieht, wissen nur die wenigsten. Seit Jahrzehnten ist das Land abgeschottet vom Rest der Welt, Touristen kommen nur selten in das Reich von Diktator Kim Jong-un. Während der Corona-Pandemie hat Kim die Grenzen seines bettelarmen, aber hochgerüsteten Landes komplett dichtgemacht, erst langsam öffnet sich Nordkorea wieder zur Welt. Bilder aus den vergangenen Jahren zeigen, wie der Alltag in Nordkorea aussieht – beziehungsweise, wie sich das Land selbst gerne präsentiert. Denn eine freie Berichterstattung aus Nordkorea gibt es nicht, das Regime kontrolliert genau, was Besucher zu sehen bekommen.

Rubriklistenbild: © Imago (montage)

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