Kräftiger Sturm an der Ostsee

DWD gibt Warnung heraus: Hochwasser-Gefahr für Hansestadt – Fluss bereits über die Ufer getreten

  • Kilian Bäuml
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An der deutschen Ostseeküste wird mit starken Unwettern gerechnet, inzwischen befürchtet man sogar eine Sturmflut und Hochwasser.

Update vom 9. Dezember, 11.00 Uhr: Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bekanntgab, wird infolge der Unwetter an Teilen der Ostseeküste mit Wasserständen weit über dem Durchschnitt gerechnet. In der Lübecker Bucht etwa wird im Tagesverlauf erwartet, dass das Wasser bis zu 1,3 Meter über dem mittleren Wasserstand ansteigt.

Auch in der Kieler Bucht und westlich von Rügen werden demnach Wasserstände von mehr als einem Meter über dem mittleren Wasserstand erwartet.

Sturmgefahr an der Ostsee – Wasserstände könnten stark ansteigen

Erstmeldung vom 9. Dezember, 8.24 Uhr: Lübeck – Aktuell herrscht Sturmgefahr an der deutschen Ostseeküste. Für Montag (9. Dezember) warnt sowohl das Bundesamt für Seeschifffahrt und Dydrografie, als auch der Deutsche Wetterdienst (DWD), vor Unwetter. Vor allem an der Lübecker Bucht in Schleswig-Holstein und an der Wismarer Bucht in Mecklenburg-Vorpommern wird mit starken Sturmböen gerechnet. Auch die Wasserstände könnten den Normalzustand mit mehr als einem Meter übertreffen.

An der Ostsee startet die Woche mit stürmischem Wetter, es könnte sogar zu Hochwassern kommen. (Archivbild

Starke Unwetter an deutscher Ostseeküste: Gefahr für Sturmflut und Hochwasser steigt

Besonders Vormittags werden starke Regenfälle erwartet, dazu kommen starke Sturmböen mit einer Stärke von acht bis neun. Wie Wetter-Experte Thomas Globig vom NDR berichtet, sollen auf dem Kap Arona auf Rügen bereits 100 km/h gemessen worden sein - was sogar der Stärke zehn entspricht.

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Die Wetterlage an der Ostsee ist alarmierend, deshalb wird bereits vor Hochwassern gewarnt. Wie Globig erklärt, drückt der Wind das Wasser an die Küste. Vor allem an der Lübecker Bucht und Wismarer Bucht steigen die Wasserstände dadurch drastisch an. Wie die Bild berichtet, sei in Lübeck bereits die Trave über die Ufer getreten.

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Rubriklistenbild: © Frank Molter/dpa

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