Wiederaufbau nach Großbrand

Notre-Dame erstrahlt in neuem Glanz – die ersten Bilder aus der Kathedrale

Ein Mann fotografiert die Kathedrale Notre-Dame
1 von 17
Ein Mann fotografiert die Kathedrale Notre-Dame. Von außen erinnert nichts mehr an den fatalen Brand vom 15. April 2019 – doch wie sieht es im Inneren aus?
Ein Blick ins Innere der Kathedrale Notre-Dame de Paris
2 von 17
Ein Blick ins Innere der Kathedrale: Notre-Dame de Paris erstrahlt in neuem Glanz.
Das vom französischen Künstler und Designer Guillaume Bardet entworfene Baptisterium ist in der Kathedrale Notre-Dame in Paris zu sehen
3 von 17
Das vom französischen Künstler und Designer Guillaume Bardet entworfene Baptisterium ist eines der vielen Highlights der restaurierten Kathedrale Notre-Dame in Paris.
Der Reliquienschrein der Dornenkrone, entworfen vom französischen Künstler Sylvain Dubuisson, ist in der Kathedrale Notre-Dame de Paris zu sehen
4 von 17
Der spektakuläre Reliquienschrein der Dornenkrone, entworfen vom französischen Künstler Sylvain Dubuisson.
Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte bestaunen die restaurierten Innenräume der Kathedrale Notre-Dame de Paris
5 von 17
Präsident Emmanuel Macron (2.v.r) und seine Frau Brigitte bestaunen die restaurierten Innenräume der Kathedrale Notre-Dame de Paris.
Die restaurierten Innenräume von Notre-Dame de Paris
6 von 17
Notre-Dames Innenräume erscheinen heller denn je. Kein Wunder, schließlich wurden 42.000 Quadratmeter Naturstein von in Jahrhunderten angesammeltem Schmutz und Ruß gereinigt.
Der französische Präsident Emmanuel Macron hält eine Rede nach dem Besuch der restaurierten Innenräume der Kathedrale Notre-Dame de Paris
7 von 17
In seiner Rede bedankte sich der französische Präsident Emmanuel Macron während seines Besuchs bei den zahlreichen Menschen, die an der Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame beteiligt waren.
Dabei hatte das Feuer in der Kathedrale Notre-Dame am 15. April 2019 enorme Schäden zugefügt – hier ein Bild aus dem Inneren einen Tag nach dem Brand.
8 von 17
Dabei hatte das Feuer in der Kathedrale Notre-Dame am 15. April 2019 enorme Schäden zugefügt – hier ein Bild aus dem Inneren einen Tag nach dem Brand.
Flammen und Rauch steigen von einem der berühmtesten Wahrzeichen der Welt, der Pariser Kathedrale Notre-Dame, auf
9 von 17
Flammen und Rauch hatten einem der berühmtesten Wahrzeichen der Welt so sehr zugesetzt, dass sich manche fragten: Ist Notre-Dame noch zu retten?
Bauarbeiter stehen bei Vorarbeiten in dem beschädigtem Kirchenschiff der Notre-Dame
10 von 17
Die Bauarbeiter in Paris hatten alle Hände voll zu tun. Hier stehen sie bei Vorarbeiten in dem beschädigtem Kirchenschiff der Notre-Dame. Doch sie bekamen Hilfe von Fachleuten aus aller Welt.
  • Kai Hartwig
    VonKai Hartwig
    schließen

Der Schock war enorm, als Notre-Dame 2019 in Flammen stand. Jetzt ist die weltberühmte Kathedrale restauriert – Frankreichs Präsident Macron staunt.

Paris – Fünf Jahre nach dem katastrophalen Brand steht die Kathedrale von Notre-Dame vor der Wiedereröffnung. Eine Woche vor dem offiziellen Termin am 7. Dezember durfte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bereits das innere des Wahrzeichens von Paris begutachten – und war begeistert. Der Schock der Wiedereröffnung werde so groß sein wie der des Feuers, sagte Macron. Es werde jedoch ein Schock der Hoffnung sein, bekräftigte er. Mit dem Besuch des französischen Präsidenten gelten die Bauarbeiten offiziell als beendet.

Erste Einblicke in die rekonstruierte Kathedrale zeigen, dass diese nach fünfjähriger Restaurierung hellstrahlend, farbenprächtig, lichtdurchflutet und modern erscheint. 

Macron hat Versprechen gehalten: Wiedereröffnung von Notre-Dame fünf Jahre nach verheerendem Brand

Nach dem verheerenden Brand am 15. April 2019 rief Macron das Land zum Wiederaufbau auf. In einer Fernsehansprache versprach er: „Wir werden Notre-Dame noch schöner wieder aufbauen. Und ich will, dass das in fünf Jahren abgeschlossen wird. Wir können das schaffen.“ Ein Versprechen, an das damals nur wenige glaubten. 

Nach fünfjähriger Restaurierung ist das Wahrzeichen von Paris nun kaum wiederzuerkennen: 42.000 Quadratmeter Naturstein wurden von Jahrhunderten angesammeltem Schmutz und Ruß gereinigt und erstrahlen leuchtend hell. Die Kathedrale wurde wieder identisch rekonstruiert. Zeitgenössisch hingegen ist die Kirchenausstattung geworden. Der Altar und das Tabernakel, in dem die geweihten Hostien aufbewahrt werden, sind in minimalistischem Design und aus Bronze. Ebenso wie das Taufbecken gleich am Eingang der Kathedrale. Die alte Taufstelle befand sich früher in einer Kapelle auf der Nordseite. (kh/dpa)

Rubriklistenbild: © Christophe Petit Tesson/dpa/EPA POOL/AP