Unterstützung aus dem Repräsentantenhaus
„Red, White and Blueland“: Republikaner schlägt Namen für Grönland vor
VonJekaterina Jaluninaschließen
Der Republikaner Buddy Carter hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, die Insel in „Red, White and Blueland“ umzubenennen.
Washington D. C. – Der republikanische Abgeordnete Buddy Carter aus Georgia hat laut mehreren US-Medienberichten einen Gesetzentwurf eingebracht, in dem er vorschlägt, die arktische Insel in „Red, White and Blueland“ umzubenennen – inspiriert von den Farben der US-amerikanischen Flagge.
In den vergangenen Monaten hat Donald Trump seine Bestrebungen, Grönland zu kaufen, mit Nachdruck geäußert. Dabei verweist er vor allem auf nationale Sicherheitsinteressen. Trotz wiederholter Ablehnungen Dänemarks, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe, setzt Trump seine diplomatischen Bemühungen fort, um die arktische Insel zu erwerben.
„Red, White and Blueland Act of 2025“: Buddy Carter unterstützt Trumps Grönland-Kauf
Am Dienstag stellte Carter den „Red, White and Blueland Act of 2025“ vor, der als Unterstützung für Trumps Verhandlungen dienen soll. Der Gesetzentwurf setzt eine Frist von sechs Monaten und sieht vor, dass der US-Innenminister dafür sorgt, dass alle offiziellen Dokumente auf den neuen Namen aktualisiert werden. In einer Erklärung gegenüber der New York Post betonte Carter die Bedeutung des Gesetzentwurfs:
„Amerika ist zurück und wird mit der Hinzufügung von Red, White und Blueland bald größer sein als je zuvor“, sagte Carter. „Präsident Trump hat den Kauf des heutigen Grönlands zu Recht als eine nationale Sicherheitspriorität eingestuft, und wenn unser Chefunterhändler diesen monumentalen Deal unterzeichnet, werden wir die dortige Bevölkerung stolz willkommen heißen und sie in die freieste Nation aller Zeiten eingliedern.“
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Dänischer Abgeordneter bezeichnet Trumps Grönland-Vorschlag als „absurd“
Der Gesetzentwurf und die geplante Umbenennung stoßen in Europa auf Kritik. Der dänische Europaabgeordnete Anders Vistisen von der rechtsgerichteten Dänischen Volkspartei bezeichnete den Vorschlag als „absurd“ und warnte vor den Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Dänemark.
Vistisen erklärte gegenüber Politico: „Es besteht eindeutig ein Bedarf an mehr Erwachsenen, wenn die US-Regierung ihre Außenpolitik formuliert. Wenn diese Leute nicht erkennen, wie absurd sie erscheinen, haben sie den Bezug zur Realität verloren.“
Grönland: Carters Gesetzentwurf zur Grönland-Übernahme steht vor Ausschussprüfung
Der Gesetzentwurf von Buddy Carter muss nun einem Ausschuss zur Prüfung zugewiesen werden. Sollte der Ausschuss zustimmen, könnte der Gesetzentwurf bald zur Abstimmung im US-Repräsentantenhaus vorgelegt werden. Die internationale Reaktion und die diplomatischen Spannungen mit Dänemark dürften jedoch eine wichtige Rolle in der weiteren Entwicklung dieses Gesetzesvorhabens spielen. (jal)
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