Telefonat zwischen Präsidenten

„Doppelte Eindämmung“: Xi und Putin werfen USA Einmischung vor

Partner: Chinas Staatschef Xi Jinping (li.) und Russlands Autokrat Wladimir Putin.
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Partner: Chinas Staatschef Xi Jinping (li.) und Russlands Autokrat Wladimir Putin.
  • Bedrettin Bölükbasi
    VonBedrettin Bölükbasi
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Russlands Putin und Chinas Xi, zwei Verbündete gegen den Westen, haben in ihrem jüngsten Telefonat die USA attackiert und gegenseitige Unterstützung zugesichert.

Moskau – Russlands Präsident Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben den USA nach Angaben aus dem Kreml eine Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder vorgeworfen. In einem Telefonat hätten Xi und Putin „ihre Ablehnung der amerikanischen Politik der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder zum Ausdruck gebracht“, erklärte Kreml-Berater Juri Uschakow am Donnerstag (8. Februar). Beide Präsidenten seien der Ansicht, „dass die USA eine Politik der doppelten Eindämmung – von Russland und von China – betreiben“.

Putin und Xi telefonieren: Russland und China wollen sich gegen amerikanische „Einmischung“ wehren

Putin und Xi hätten in dem einstündigen „freundschaftlichen“ Gespräch zudem bekräftigt, dass „Moskau und Peking sich gegenseitig in zentralen Fragen unterstützen, die ihre Interessen berühren“. Russland ist weitgehend von westlichen Staaten isoliert und wendet sich verstärkt China zu, um die Folgen der wegen des Ukraine-Konflikts verhängten westlichen Sanktionen abzumildern.

Das chinesische Staatsfernsehen CCTV berichtete, Xi habe Putin gesagt, dass sich beide Länder gegen ausländische „Einmischungen“ wehren sollten. Die USA wurden dabei nicht namentlich genannt. China und Russland werfen den USA und anderen westlichen Ländern regelmäßig eine Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten vor – etwa mit Blick auf Taiwan oder die russische Offensive gegen die Ukraine.

Putins Zirkel der Macht im Kreml – die Vertrauten des russischen Präsidenten

Zu den Scharfmachern im Ukraine-Krieg gehört auch Ramsan Kadyrow.
Am 2. März 2007 wählte das tschetschenische Parlament ihn auf Putins Vorschlag zum Präsidenten des Landes
Der russische Außenminister Sergei Lawrow ist so etwas wie „Putins rechte Hand“.
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs wiederholt Lawrow seine Vorwürfe, der Westen führe in der Ukraine Krieg gegen Russland.
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Putin und Xi betonten „strategische“ Zusammenarbeit gegen externe Kräfte

China und Russland sollten „strategisch eng zusammenarbeiten“, sagte Xi laut CCTV zu Putin. Peking und Moskau sollten demnach auch „die Souveränität, die Sicherheit und die Entwicklungsinteressen ihrer jeweiligen Länder verteidigen und sich entschieden gegen die Einmischung externer Kräfte in innere Angelegenheiten wehren“.

Das Telefonat zwischen den beiden Präsidenten erfolgte offiziell zum Austausch von Glückwünschen anlässlich des chinesischen Jahres des Drachen, das am Samstag beginnt. (bb/dpa)

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