Überblick
Bundestagswahl 2025 in Bayern: Diese Parteien treten an – und so viele Kandidierende schicken sie ins Rennen

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Am 23. Februar wählen die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands einen neuen Bundestag. In Bayern schicken derweil laut Landesamt für Statistik 17 Parteien insgesamt 729 Kandidierende ins Rennen – hinzu kommen acht Einzelbewerberinnen und -bewerber. Die einzelnen Parteien stellen wir auf den nachfolgenden Fotos im Detail vor.
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Die CSU steht allen voran mit ihrem Chef und Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder geschlossen hinter CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz. In Bayern peilt die CSU derweil den nächsten Wahlsieg an, besonders nach dem historisch zweitschlechtesten Ergebnis bei der Bundestagswahl 2021 soll es auch wieder deutlicher werden.
Dafür schickt die Partei 113 Kandidierende ins Rennen, davon 92 auf Landesliste und 21 nur im Wahlkreis. Das gemeinsame Wahlprogramm von CSU/CDU steht derweil unter dem Motto: „Gemeinsam für ein modernes Deutschland“.
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Die Grünen blicken in Bayern auf ihr historisch bestes Wahlergebnis bei einer Bundestagswahl zurück – 2021 holte die Partei 14,1 Prozent. Nun sollen die Landesvorsitzenden Eva Lettenbauer (links) und Gisela Sengl (rechts) das Kunststück wiederholen – zu den prominentesten Gesichtern auf Bundesebene zählt neben Kanzlerkandidat Robert Habeck auch Felix Banaszak (2. v. l.).
Zur Bundestagswahl 2025 stellen die Grünen in Bayern 63 Kandidierende auf – davon 62 auf Landesliste und einer nur im Wahlkreis. Das Motto im Wahlkampf der Grünen: „Zusammen wachsen“.
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Die SPD bewegt sich in Bayern zwischen Licht und Schatten. Einerseits stellt sie seit Jahren den Münchner Bürgermeister (Dieter Reiter), andererseits schaffte sie es auf Landesebene seit Langem nicht mehr über die 20-Prozent-Hürde. Immerhin: Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte die SPD mit 18 Prozent der Zweitstimmen ihr bestes Ergebnis im Freistaat seit 2005. Kanzlerkandidat der SPD ist erneut der noch amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz, die bayerische Landesvorsitzende ist Ronja Endres (auf dem Bild im blauen Anzug).
Insgesamt 49 Kandidierende gehen für die Sozialdemokraten in Bayern für die Bundestagswahl an den Start, alle davon auf Landesliste. Das Wahlkampf-Motto für den Freistaat: „Mehr für dich. Besser für Bayern“.
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Die AfD trat 2017 erstmals in Bayern zur Bundestagswahl an und holte ihr bislang bestes Ergebnis im Freistaat (12,4 Prozent) – 2021 fiel die Partei auf einen einstelligen Wert (9 Prozent). Aktuellen Umfragen zufolge dürfte es 2025 aber wieder nach oben gehen – dafür kämpft Stephan Protschka, Landesvorsitzender der AfD Bayern. Spitzenkandidatin der Partei ist Alice Weidel.
Die AfD stellte 49 Kandidierende auf – 28 davon auf Landesliste, 21 nur im Wahlkreis. Das Motto der AfD im Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025: „Zeit für Deutschland.“
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Eigentlich sind die prominentesten Figuren der Linken Dietmar Bartsch, Gregor Gysi und Bodo Ramelow, die „Silberlocken“. Doch seit einigen Wochen sorgt vor allem sie auf Social Media für Aufsehen – durch ihre Rede im Bundestag nach Merz‘ Vorstoß zum neuen Migrationsgesetz: Heidi Reichinnek. Nach den Turbulenzen rund um Sahra Wagenknechts Abgang hatte die Partei es zunächst schwer, steigt in den neuesten Umfragen nun aber auf 6 Prozent, überholt sogar das BSW.
Den Aufschwung in Bayern mitnehmen sollen 48 Kandidierende, 20 auf Landesliste, 28 nur im Wahlkreis. Das Wahlprogramm der Linken ist mit folgenden Worten überschrieben: „Alle wollen regieren. Wir wollen verändern. Reichtum teilen. Preise senken. Füreinander.“
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Martin Hagen (rechts), Landesvorsitzender der FDP in Bayern, stützt Spitzenkandidat Christian Lindner – auch wenn die Freien Demokraten derzeit schwere Zeiten durchmachen, müssen sie doch aktuellen Umfragen zufolge um die Fünf-Prozent-Hürde bangen. Und das, nachdem man bei der Bundestagswahl 2021 noch mit 10,5 Prozent der Zweitstimmen ein sehr gutes Ergebnis einfahren konnte.
Für die FDP ringen 67 Personen in Bayern um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler – nach der CSU die zweitmeisten. Alle davon auf Landesliste. „Alles lässt sich ändern“ ist das Motto im Wahlkampf der Freien Demokraten.
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Volt Deutschland ist der deutsche Ableger der paneuropäischen Bewegung Volt Europa. Die Partei setzt sich für eine stärkere europäische Integration und progressive Politik ein. Sie gewann in den vergangenen Jahren vor allem bei europäischen Wahlen an Zulauf, erzielte Volt bei der Europawahl 2024 in Bayern 2,4 Prozent der Stimmen, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 0,7 Prozent bei der Europawahl 2019 darstellt.
Auf Bundesebene trat Volt bei der Bundestagswahl 2021 an und erreichte 0,4 % der Stimmen. Das diesjährige Motto lautet: „Holen wir uns die Zukunft zurück“. Verwirklichen sollen dies insgesamt 64 Kandidierende, 38 auf Landesliste und 26 nur im Wahlkreis.
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Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Kurz: Die PARTEI) bedient sich weiterhin in erster Linie satirischer Mittel und setzt beim Wahlkampf für die Bundestagswahl 2025 auf das Motto: „Keine Zeit, keine Lust, kein Geld“.
Demokratisch unbedeutend ist die Partei jedoch nicht. 2021 erzielte sie 0,7 Prozent der Zweitstimmen in Bayern. 37 Kandidierende gehen für Die PARTEI an den Start, 35 auf Landesliste, zwei nur ihm Wahlkreis.
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Hubert Aiwanger, Chef der Freien Wähler, will seine Partei nach Berlin schicken – wo sie bislang noch keine Rolle spielte. Gelingen soll das durch das Erringen von Direktmandaten in vier Wahlkreisen: Aiwanger selbst im Wahlkreis Rottal-Inn, Peter Dreier im Wahlkreis Landshut, Indra Baier-Müller im Wahlkreis Oberallgäu und Michael Wörle im Wahlkreis Augsburg.
Für die Freien Wähler treten 50 Kandidierende an – alle auf Landesliste. Gelingen soll der Einzug in den Bundestag mit dem Motto: „Verantwortung für Deutschland“.
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VonFelix Herzschließen
Am 23. Februar wählt Deutschland eine neue Regierung. In Bayern treffen die Wählerinnen und Wähler die Entscheidung zwischen insgesamt 17 Parteien.
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