Panzer, Paraden und Prominente

Putins Parade in Moskau: Russland feiert „Tag des Sieges“ mit gigantischer Militärparade

Vor dem „Tag des Sieges“ in Russland - Moskau
1 von 28
Russland feiert den „Tag des Sieges“. Eingeführt wurde der arbeitsfreie Tag, an dem dem Sieg über Nazi-Deutschland gedacht wird, durch einen Erlass am 8. Mai 1945 - also noch zu Zeiten der Sowjetunion. Gefeiert wird aber auch noch nach deren Ende, vor allem in der russischen Hauptstadt Moskau.
T-34-Panzer aus der Sowjetzeit kurz vor dem Tag des Sieges in Moskau
2 von 28
Unter den Augen von Russlands Präsidenten Wladimir Putin wird am „Tag des Sieges“ eine gigantische Militärparade durch Moskau rollen, reiten und marschieren. Die Vorbereitungen in der Hauptstadt laufen bereits einen Tag zuvor auf Hochtouren. Hier zu sehen sind T-34-Panzer aus der Sowjetzeit, die ebenfalls an Putins Parade teilnehmen sollen.
Russlands Präsident Wladimir Putin, der hier ein Mitglied der Yunarmia (Jugendarmee) umarmt
3 von 28
Putin, der hier ein Mitglied der Yunarmia (Jugendarmee) umarmt, nutzt den „Tag des Sieges“ traditionell als Tag der Selbstbeweihräucherung. Die Jugend seines Landes soll mit Bildern der Stärke auf Kreml-Kurs gebracht werden. Die Erinnerung an den einstigen Triumph über die Nazis soll die kriegsgebeutelte Bevölkerung befrieden.
Gartenring, der hier von einem russischen Militärfahrzeug befahren wird,
4 von 28
Geplant ist die Militärparade zum Großteil auf dem Gartenring, der hier von einem russischen Militärfahrzeug befahren wird, und die einen großen Ring um die Moskauer Innenstadt zieht. Allgegenwärtig wird auch bei der diesjährigen Militärparade zum „Tag des Sieges“ der Buchstaben Z sein. Er gilt in Russland seit dem Angriff durch Wladimir Putins Truppen auf die Ukraine als propagandistisches Symbol der Unterstützung für die Politik des Kreml.
80 Jahre ist es her, dass die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg siegte
5 von 28
Auch wenn Russland unter Machthaber Wladimir Putin den Kommunismus und die Sowjetzeiten hinter sich gelassen hat, erinnert sich das Land und seine Bevölkerung am 9. Mai traditionell und voller Stolz an das Jahr 1945. Überall in Moskau und dem Rest Russlands haben rote Fahnen mit Hammer und Sichel an diesem Tag Hochkonjunktur. Das Jahr 2025 markiert dabei ein besonders Jubiläum: 80 Jahre ist es her, dass die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg siegte und Nazi-Deutschland die bedingungslose Kapitulation unterzeichnete.
russische Studentinnen und Studenten, gekleidet in die Mode der 1950er und in sowjetischen Uniformen
6 von 28
Feierlichkeiten finden am „Tag des Sieges“ in ganz Moskau statt. Hier üben russische Studentinnen und Studenten, gekleidet in die Mode der 1950er und in sowjetischen Uniformen den „Siegeswalzer“ ein. Passend dazu gestaltet ist Hintergrund, in dem ein riesiges Modell des sowjetischen „Siegesordens“ zu sehen ist - die höchste militärische Auszeichnung, die die UdSSR zu vergeben hatte.
der rote Platz inmitten Moskaus
7 von 28
Zentrum der Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ ist der rote Platz inmitten Moskaus. Das Areal rund um die dortige Basilius-Kathedrale und den Kreml ist bereits seit mehreren Tagen abgesperrt. Das liegt aber nicht nur an den Vorbereitungen für die große Militärparade in Putins Machtzentrum.
Xi Jinping und Wladimr Putin in Moskau
8 von 28
Ein weiterer Grund für die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen ist der Besuch von Xi Jinping. Der Präsident der Volksrepublik China verbringt vier Tage als Gast von Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau. Selbstverständlich wird das chinesische Staatsoberhaupt auch an den als Ehrengast bei Russlands Militärparade anwesend sein.
mir Putin an Russlands „Tag des Sieges“ die Ehre erweisen wird. Hier trifft der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Moskau ein
9 von 28
Xi Jinping ist nicht das einzige Staatsoberhaupt, dass Wladimir Putin an Russlands „Tag des Sieges“ die Ehre erweisen wird. Hier trifft der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Moskau ein. Er gilt als einer der engsten Verbündeten Putins seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
zu Gast ist Nicolás Maduro, Präsident der Autokratie in Venezuela.
10 von 28
Auch aus Südamerika bekommt Wladimir Putin zum „Tag des Sieges“ Besuch. Unter anderem zu Gast ist Nicolás Maduro, Präsident der Autokratie in Venezuela.
  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
    schließen

Der 9. Mai ist Russlands „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland. Gefeiert wird mit Prunk und Protz unter Putins Augen. Höhepunkt ist die Militärparade durch Moskau.

Moskau – Am 9. Mai 2025 feiert die Politik in Russland den 80. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland. Am „Tag des Sieges“ und unter den Augen des russischen Präsidenten Wladimir Putin werden eine gigantische Militärparade und zahlreiche weitere Festakte an die Kapitulation der Nationalsozialisten am 8. Mai 1945 erinnern.

Zum „Tag des Sieges“ erwartet Kreml-Chef Putin etliche internationale Staatsgäste in Moskau. Mindestens 29 Staats- und Regierungschefs haben ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ in der russischen Hauptstadt angekündigt. Darunter befindet sich auch Xi Jinping, Staatspräsident der Volksrepublik China.

Besondere Bedeutung hat der „Tag des Sieges“ für Präsident Wladimir Putin seit 2022, als Russlands Machthaber den Ukraine-Krieg vom Zaun brach. Die Militärparade, die jedes Jahr am 9. Mai durch Moskau läuft, dient dem Kreml seitdem als Demonstration der eigenen militärischen Stärke. (dil)

Rubriklistenbild: © Alexander Zemlianichenko(dpa