Mega-Hoch kommt

Außergewöhnliche Wetterlage steht kurz bevor: Meteorologe hat vier konkrete Tage im Fokus

  • VonDominik Jung
    schließen

Tagsüber blauer Himmel und Sonne, nachts eisige Kälte – das Wetter dreht wieder auf. Hoch Juma und Hoch Konstantina bringen die nächste Wärmewelle, doch die Nächte bleiben frostig.

Frankfurt - Ein gewaltiges Hochdruckgebiet macht sich bereit, Deutschland mit viel Sonnenschein zu verwöhnen. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net steht uns eine außergewöhnliche Wetterlage bevor: „Wir erleben einen klassischen Frühlingstag mit milden Temperaturen, doch in der Nacht kehrt der Winter zurück – das ist ein Wetter-Mix, der es in sich hat.“

Montag bis Mittwoch (17. bis 19 März) sind in vielen Regionen 8 bis 12 Sonnenstunden zu erwarten, ein regelrechter Lichtblick nach den wechselhaften Tagen zuvor. Doch aufgepasst: In den klaren Nächten geht es temperaturtechnisch steil bergab. Besonders in südlichen Regionen kann das Thermometer bis zu minus 5 Grad anzeigen, an den Alpen sogar bis zu minus 8 Grad. Wer morgens früh raus muss, sollte also besser noch nicht auf die dicke Jacke verzichten.

Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten

Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) im Bundesstaat New York.
Görlitz - Polarlichter über Sachsen zu sehen am 11.10.2024 in Görlitz
Ein Tornado über dem Gardasee.
Kim Vanaken (L) und Schwester Angela Coble (M) vor ihrem zerstörten Haus durch El Reno, Oklahoma, USA, 01 June 2013.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten

Wetter in Deutschland: Tage werden wärmer, doch der Frost bleibt

Tagsüber fühlt es sich fast schon nach April an: Am Montag (17. März) und Dienstag (18. März) erreichen die Temperaturen 8 bis 12 Grad, doch spätestens ab Donnerstag (20. März) geht es dann noch eine Stufe höher. In vielen Regionen kann das Thermometer auf bis zu 16 oder 17 Grad klettern. Besonders im Westen und Südwesten macht sich das Mega-Hoch bemerkbar, das sich quer über Europa ausbreitet.

Am Dienstagmorgen (18. März) ist es am frühen Morgen fast überall in Deutschland eisig kalt.

Doch während man tagsüber fast schon den Frühling spüren kann, sorgt die Nachtkälte weiter für Winterstimmung. Besonders Autofahrer müssen sich auf überfrierende Nässe und glatte Straßen einstellen. Wer morgens mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte sich warm anziehen – das Wetter pendelt zwischen Winter und Frühling, und das bedeutet vor allem eins: Zwiebel-Look ist Pflicht.

Bleibt der Frühling oder kommt der nächste Wetterumschwung?

Die gute Nachricht: Die gesamte Woche über bleibt es weitgehend trocken. Regenwolken haben kaum eine Chance, da das Hochdruckgebiet stabil bleibt. Wetterfans dürfen sich also auf einen echten Sonnen-Boost freuen. Doch was kommt danach? Noch ist unklar, ob sich die milden Temperaturen dauerhaft halten können. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass im März und April immer wieder Kaltlufteinbrüche möglich sind.

Dann könnte sogar der Eiskratzer für die Autoscheiben nochmal zum Einsatz kommen. Wer Stress vermeiden möchte, sollte ein Hausmittel bereithalten.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

Mehr zum Thema