Bundesparteitag 2024

Weidel und Chrupalla ablösen? AfD-Rechtsaußen Höcke positioniert sich

AfD-Landeschef Björn Höcke im Thüringer Landtag, April 2024
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AfD-Rechtsaußen Björn Höcke wird erheblicher Einfluss in der Partei nachgesagt.
  • Franziska Schwarz
    VonFranziska Schwarz
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Ist es in der AfD „Zeit für eine Einerspitze“? Björn Höcke, Landeschef der AfD in Thüringen, argumentiert mit den Ost-Wahlen im Herbst.

Erfurt – Vor jeder Vorstandswahl bei der AfD wird spekuliert, ob Parteirechtsaußen Björn Höcke antritt. In Thüringen ist die Höcke-AfD seit 2021 als erwiesen rechtsextrem vom Verfassungsschutz eingestuft und wird beobachtet. Am 29. und 30. Juni ist Bundesparteitag in Essen.

Höcke will dort allerdings nicht für die Parteispitze kandidieren. Einen entsprechenden Bericht von MDR Thüringen bestätigte sein Büro am Mittwoch (5. Juni) auf Anfrage der dpa. Höcke habe seine Entscheidung mit den drei Landtagswahlen im Herbst in Thüringen, Sachsen und Brandenburg begründet, so der MDR

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Björn Höcke: „Alice Weidel und Tino Chrupalla machen das sehr gut“

„Ich fühle mich gut repräsentiert durch einen West- und einen Ost-Vertreter. Alice Weidel und Tino Chrupalla machen das sehr gut und sollten das meiner Meinung nach noch eine weitere Legislatur machen“, sagte Höcke dem Sender zum bisherigen Führungsduo. „Ob dann die Zeit für eine Einerspitze gekommen ist, muss dann entschieden werden.“

Vor jeder Vorstandswahl der AfD wird seit Jahren spekuliert, ob der Parteirechtsaußen aus Thüringen für ein Spitzenamt antritt. Höcke hatte das bisher immer verneint; ihm wird allerdings innerhalb der AfD ein nicht unbeträchtlicher Einfluss nachgesagt. 

Ärger vor Bundesparteitag der AfD in Essen im Juni 2024

Die AfD will bei ihrem zweitägigen Treffen unter anderem einen neuen Vorstand wählen. Gegen den Parteitag haben zahlreiche Organisationen Widerstand angekündigt. Zudem gibt es einen Konflikt um den Mietvertrag für den Bundesparteitag in Essen. 

Auf dem Parteitag wolle er sich inhaltlich einbringen, sagte Höcke dem MDR. Er erneute seine Forderungen nach einer Parteistrukturreform mit der Diskussion über einen Generalsekretär. (frs mit dpa)

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