Militärische Entwicklung in der Ukraine

Ukraine meldet 16 Tote durch russischen Raketenangriff – Selenskyj: „Abscheuliches Böses“

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  • Lukas Rogalla
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Die Gegenoffensive kommt im Osten nicht recht voran. Russland beschießt offenbar einen Marktplatz in Kostjantyniwka. News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

  • Raketenangriff auf Kostjantyniwka: Ukraine meldet mindestens 16 Tote durch russische Rakete
  • Schwierige Situation für die Ukraine: Truppen mit Problemen im Osten
  • Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen, aber auch von den Kriegsparteien Russland, der Ukraine und ihren Verbündeten. Insbesondere die Angaben zu Verlusten der beteiligten Armeen im Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Hinweis der Redaktion: Dieser Ticker ist beendet. Über aktuelle Entwicklungen informieren wir Sie in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update vom 6. September, 15.10 Uhr: Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Das berichten ukrainische Medien. Demnach habe eine Rakete den Marktplatz der Stadt getroffen. Der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Michajlo Podoljak, nennt keine weiteren Details. Ministerpräsident Denys Schmyhal zufolge ist unter den Toten ein Kind. Mindestens 20 Menschen seien verletzt worden.

Der Präsident teilte Aufnahmen einer Überwachungskamera, die den mutmaßlichen russischen Angriff zeigen sollen, auf X (ehemals Twitter). Die Zahl der Toten könnte laut Selenskyj weiter steigen. „Abscheuliches Böses. Unverschämte Niedertracht. Völlige Unmenschlichkeit“, schrieb der Präsident dazu.

Mitten in Ukraine-Krieg: Parlament in Kiew ernennt neuen Verteidigungsminister

Update vom 6. September, 14.15 Uhr: Das ukrainische Parlament hat der Ernennung von Rustem Umjerow zum neuen Verteidigungsminister zugestimmt. Das Parlament habe mit großer Mehrheit den Vorschlag von Präsident Wolodymyr Selenskyj angenommen, teilte ein Abgeordneter mit. Der 41-Jährige löst Olexij Resnikow ab, der von Selenskyj entlassen worden war. Umjerow gilt als geschickter Verhandlungsführer und war auch an den Verhandlungen über das von der Türkei und den Vereinten Nationen (UN) vermittelte Schwarzmeer-Getreideabkommen beteiligt, das von Russland im Juli aufgekündigt wurde.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Update vom 6. September, 12.50 Uhr: Ein britischer Challenger-2-Panzer, der beim ukrainischen Militär im Einsatz ist, wurde durch russische Artillerie zerstört. Das bestätigte der britische Verteidigungsminister Grant Shapps gegenüber Sky News. „Soweit wir wissen, ist dies der erste Verlust. Wir haben der Ukraine 14 dieser Challenger-2-Panzer geliefert. Wir akzeptieren, dass es in einem Kriegsgebiet zu materiellen Verlusten kommen kann“, sagte Shapps und fügte hinzu, dass London nicht plane, das Fahrzeug zu ersetzen. Alle sechs Besatzungsmitglieder hätten nach Angaben von Shapps überlebt.

Ukrainische Soldaten verstärken einen Graben an der Frontlinie bei Bachmut.

Schwere Verluste für Russland: Kiew veröffentlicht aktuelle Zahlen

Update vom 6. September, 10.29 Uhr: Der Generalstab der ukrainischen Armee hat aktuelle Zahlen zu den Verlusten der russischen Streitkräfte veröffentlicht. Demnach sind binnen 24 Stunden etwa 610 Soldaten aus Russland getötet oder verwundet worden. Zudem sollen weitere Panzer und Artilleriesysteme zerstört worden sein. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

  • Soldaten: 266.290 (+610 zum Vortag)
  • Panzer: 4497 (+8)
  • Gepanzerte Gefechtsfahrzeuge: 8682 (+12)
  • Artilleriesysteme: 5685 (+36)
  • Luftabwehrsysteme: 505 (+1)
  • Mehrfachraketenwerfer: 748 (+1)
  • Fahrzeuge und Tanklaster: 8190 (+15)
  • Kampf- und Aufklärungsdrohnen: 4519 (+7)
  • Quelle: Angaben des Generalstabs der Ukraine vom 6. September 2023
  • Anm.: Nach Berechnungen unabhängiger russischer Medien von Anfang Juli 2023 sind bisher im Ukraine-Krieg circa 47.000 russische Soldaten getötet worden. Diese Zahlen weichen stark von denen ab, die von ukrainischer Seite veröffentlicht werden. Der britische Geheimdienst ordnet die Zahlen hingegen mittig dieser Behauptungen ein.

Ukraine-Krieg-News: Russland räumt Rückzug ein

Update vom 6. September, 9.40 Uhr: Russland hat erstmals einen Rückzug aus der Ortschaft Robotyne im Südosten der Ukraine eingeräumt – über eine Woche nachdem die Ukraine die Rückeroberung des strategisch wichtigen Ortes gemeldet hatte.

Die russische Armee habe die Siedlung aus taktischen Gründen aufgegeben, sagt der von Russland eingesetzte Verwalter der besetzten Region Saporischschja, Jewgeni Balizki, dem Medienportal RBC. Es sei sinnlos, auf einer freien Fläche zu bleiben, wenn es keine Möglichkeit für die Truppen gebe, sich vollständig in Verteidigungsstellungen einzugraben. Ende August hatte die Ukraine die Rückeroberung von Robotyne verkündet.

Lage an Ostfront weiter schwierig - News aus dem Ukraine-Krieg

Update vom 6. September, 9.00 Uhr: Anders als bei der Gegenoffensive im Süden konzentriert sich die ukrainische Armee an der Front im Osten nach eigenen Angaben auch verstärkt auf Abwehrkämpfe gegen die russischen Invasionstruppen. Die Lage entlang der östlichen Frontlinie sei weiter schwierig und die Hauptaufgabe bestehe darin, eine zuverlässige Verteidigung zu gewährleisten und den Verlust von Stellungen zu verhindern, teilt der Kommandeur der ukrainischen Bodentruppen, Olexandr Syrskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

„Der Feind lässt nicht von seinen Plänen ab, die Grenzen der Regionen Donezk und Luhansk zu erreichen“, sagt er. Hauptaufgabe der ukrainischen Armee sei es, eine zuverlässige Verteidigung zu gewährleisten, den Verlust von Stellungen in Richtung Kupjansk und Lymansk zu verhindern sowie erfolgreich vorzurücken und die vorgesehenen Positionen in Richtung Bachmut zu erreichen.

News aus dem Ukraine-Krieg: Ukraine wehrt Raketenangriff auf Kiew ab

Update vom 6. September, 7.15 Uhr: Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut aus der Luft angegriffen. Die Luftabwehr habe aber alle russischen Raketen bei dem Angriff am frühen Morgen abschießen können, bevor sie ihr Ziel erreichten, teilt die Militärverwaltung von Kiew über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge gebe es keine Schäden und Opfer. „Ein weiterer Raketenangriff des Feindes auf eine friedliche Stadt mit dem Ziel, die Zivilbevölkerung zu töten und die Infrastruktur zu zerstören“, erklärte der Chef der Militärverwaltung, Serhij Popko. Der Luftalarm wurde nach einer Stunde wieder aufgehoben.

Deutsches Luftabwehrsystem Iris-T mit „über 100 erfolgreichen Abschüssen“ im Ukraine-Krieg

Update vom 6. September, 5.10 Uhr: Das moderne deutsche Luftabwehrsystem Iris-T hat in der Ukraine nach Angaben des Herstellers schon mehr als 100 Angriffe aus der Luft abgewehrt, darunter solche mit Marschflugkörpern und Drohnen. „Wir haben eine nahezu hundertprozentige Abschussquote, das ist das, was uns von den ukrainischen Militärs zurückgemeldet wird“, sagte Harald Buschek, ein Geschäftsführer beim Hersteller Diehl Defence. Es habe bislang „über 100 erfolgreiche Abschüsse“ gegeben, sagte er.

Die Bundesregierung habe der Ukraine bislang zwei der Systeme überlassen, ein weiteres werde „in Kürze“ ausgeliefert und vier weitere sollten später folgen, sagte Buschek. Das System „rettet dort täglich Leben“, sagte Luftwaffenchef Ingo Gerhartz mit Blick auf den Einsatz in der Ukraine.

Ukraine-Krieg-News: Schwere Gefecht an der Lyman-Front

Update vom 5. September, 22.10 Uhr: Im Laufe des Tages ist es in der Ukraine laut dem ukrainischen Generalstab zu mehr als 20 Gefechten gekommen. Unter anderem hätte die russische Armee versucht, an der Lyman-Front nahe der Siedlung Nowojehoriwka im Gebiet Luhansk durchzudringen – jedoch ohne Erfolg. Auch in der Oblast Donezk habe man die russischen Truppen zurückdrängen können.

Russlands Verteidigungsministerium berichtete indes von einem vereitelten ukrainischen Drohnen-Angriff in der russischen Grenzregion Belgorod. Zuvor hatte der örtliche Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitgeteilt, dass in Belgorod eine Person durch einen Drohnen-Angriff der Ukraine getötet worden sei. Unabhängig überprüfen ließen sich sowohl die Behauptungen aus Moskau als auch die aus Kiew nicht.

„Schwere Kämpfe“ im Ukraine-Krieg: Nächste Verteidigungslinie Russlands in Gefahr

Update vom 5. September, 18.00 Uhr: Die ukrainische Armee versucht weiterhin, ihre Gewinne rund um das südöstliche Dorf Rotoyne in der Oblast Saporischschja auszubauen. Zuvor hatten die Truppen die erste wichtige Verteidigungslinie der Russen durchbrochen. Insbesondere einige Kilometer weiter östlich, in der Nähe der Siedlung Werbowe, kommt es zu Kämpfen. Die US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) mutmaßte bereits in der vergangenen Woche, dass hier ukrainische und russische Truppen aufeinander treffen werden.

„In der Nähe von Werbowe gab es schwere Kämpfe, und in der Nähe der Gräben der ersten Verteidigungslinie der Russen wird hart gekämpft. Gekämpft wird vor allem südwestlich der Siedlung um den Zugang zu den Höhen“, teilte die 46. Brigade der Ukraine am Dienstag mit. „Der Feind leistet erbitterten Widerstand. Es gibt einen ständigen Wechsel der Stellungen. Während die einen die Russen zurückhalten, erweitern andere den Brückenkopf“, heißt es weiter. Beide Seiten setzen in hohem Maße auf Artillerie und Drohnen, um einander am Vorrücken zu hindern, wobei die Lage an der Front sowohl ukrainischen Quellen als auch gut vernetzten russischen Militärbloggern zufolge sehr unbeständig bleibt.

News aus dem Ukraine-Krieg: Mutmaßlicher Angriff auf Rekrutierungsbüro in St. Petersburg

Update vom 5. September, 16.45 Uhr: In St. Petersburg kam es offenbar zu einer Bombenexplosion vor einem Rekrutierungsbüro der russischen Armee. Dies berichtet die russische Nachrichtenwebsite Fontanka unter Berufung auf Zeuginnen und Zeugen. Auch Anwohnerinnen und Anwohner hätten berichtet, Explosionsgeräusche nahe des Rekrutierungsbüros gehört zu haben.

Die Behörden hätten daraufhin einen nahe gelegenen verlassenen Luftschutzbunker abgesperrt, der laut Fontanka „geringfügig beschädigt“ wurde. Offenbar gehen die Behörden davon aus, dass sich die Explosion in einem unterirdischen Schacht ereignet hatte, der zu dem verlassenen Bunker führt und nur wenige Meter vom Rekrutierungsbüro entfernt liegt. Ersten Berichten zufolge ist bei dem Vorfall niemand verletzt worden. Auf X (ehemals Twitter) kursieren derweil mutmaßliche Aufnahmen der Explosion, die von dem russischen Telegram-Kanal Baza veröffentlicht worden sein sollen.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland äußert sich zu ukrainischen Opfern

Update vom 5. September, 13.15 Uhr: Jetzt nennt auch Russland Zahlen zu den Verlusten des Gegners. Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu gab bekannt, dass seit Beginn der Gegenoffensive Kiews in der Ukraine mehr als 66.000 Soldaten ihr Leben verloren hätten. Zusätzlich dazu seien etwa 7.600 Waffensysteme verloren gegangen, wie Schoigu während einer Videokonferenz des Verteidigungsministeriums am Dienstag (5. September) erklärte.

Schoigu behauptete weiterhin, dass die ukrainische Armee während ihrer Angriffsbemühungen „kolossale Verluste“ erlitten habe und nun versuche, Erfolge im Westen vorzutäuschen, um weitere Waffenhilfe zu erhalten. Er warnte jedoch davor, dass dies den Konflikt lediglich verlängern würde. Ebenfalls betonte er, dass in der Ukraine der Beschuss ziviler Objekte in Russland fälschlicherweise als militärischer Erfolg gefeiert werde.

Bei den Angaben ist zu beachten, dass die Angaben der Konfliktparteien unabhängig nicht überprüfbar sind. Oft neigen beide Seiten dazu, die Verluste des Gegners zu übertreiben.

News aus dem Ukraine-Krieg: „Die ukrainischen Streitkräfte haben an keiner Front ihre Ziele erreicht“

Update vom 5. September, 12.30 Uhr: Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die ukrainische Gegenoffensive als völlig erfolglos bezeichnet. Zugleich räumte er aber ein, dass die Lage in einem Teil der besetzten südukrainischen Region Saporischschja angespannt sei. „Die ukrainischen Streitkräfte haben an keiner Front ihre Ziele erreicht“, teilt Schoigu mit.

„Am angespanntesten ist die Lage an der Saporischschja-Front“, sagte er. Dort habe der Feind Brigaden aus seiner strategischen Reserve eingesetzt, deren Soldaten von westlichen Ausbildern geschult worden seien. Die Ukraine hatte dagegen zuletzt von Fortschritten bei ihrer Offensive im Süden berichtet.

Selenskyj über Soldaten im Ukraine-Krieg: „Ich bin auf sie alle stolz“

Erstmeldung: Kiew/Moskau – Der ukrainische Präsident Selenskyj besuchte am Montag (4. September) die Gebiete Donezk und Saporischschja nahe der Frontlinie und lobte den „heldenhaften“ Kampf der Armee zur Befreiung des Landes. Er habe den ganzen Tag mit Soldaten verbracht und verschiedene Einheiten besucht, sagte Selenskyj in einer im Zug aufgenommenen Videobotschaft am späten Montagabend (4. September). „Jede ist stark. Ich bin auf sie alle stolz.“ Genaue Ortsangaben machte er nicht.

Bei seinem Truppenbesuch seien auch der Personalmangel einiger Kampfverbände und ein Mangel an bestimmten Munitionstypen zur Sprache gekommen. Zudem sei es um den Bedarf an Drohnen und Waffen zur Abwehr feindlicher Drohnen sowie um logistische Aspekte gegangen.

In der Region Saporischschja traf Selenskyj die Kommandoebene der Truppen, die zuletzt russische Verteidigungsstellungen überwunden hatten, darunter Brigadegeneral Oleksander Tarnawskyj. Der Offizier hatte in einem Interview gesagt, die Streitkräfte hätten die erste und am stärksten gesicherte russische Verteidigungslinie durchbrochen und bewegten sich nun auf die zweite Linie zu.

Putin: Gegenoffensive der Ukraine „gescheitert“

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihren Kampf zur Befreiung der Regionen im Osten und im Süden des Landes fort. Russische Militärblogger berichteten zuletzt über Probleme der russischen Truppen an der Front. Dagegen behauptete Kremlchef Putin am Montag einmal mehr, die Gegenoffensive der Ukrainer sei „gescheitert“. (mit Agenturmaterial)

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter/@ZelenskyyUA

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