Neue US-Regierung

„Wunschkabinett“: Trump boxt Ex-Wrestling-Unternehmerin McMahon zur Bildungsministerin durch

  • Jekaterina Jalunina
    VonJekaterina Jalunina
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Linda McMahon wurde einst als Wrestling-Unternehmerin reich. Dann ging sie in die Politik – und könnte im Trump-Kabinett 2 US-Bildungsministerin werden.

Washington D. C. – Die USA stehen vor einer neuen Regierung. Im Januar wird der Republikaner Donald Trump erneut ins Weiße Haus zurückkehren. Im Rahmen der Vorbereitungen gibt der 78-Jährige immer wieder Namen für sein sogenanntes „Wunschkabinett“ bekannt. Nun überrascht er erneut mit einer Kandidatin für eine Schlüsselposition in seiner kommenden US-Regierung.

Eine Vertraute von Donald Trump, die einst eine Wrestling-Unternehmerin war, soll nächste US-Bildungsministerin werden. Linda McMahon werde Amerika zur „Nummer eins bei Bildung in der Welt machen“, schrieb der designierte US-Präsident bei der Ankündigung. 

Linda McMahon führte in Trumps erster Regierung die Behörde für kleine Unternehmen. (Archivbild)

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Hinsichtlich McMahons Erfahrungen im Bildungswesen verwies Trump auf McMahons zweijährige Mitgliedschaft im Bildungsausschuss des US-Bundesstaats Connecticut und ihre 16 Jahre im Kuratorium der Sacred Heart University, einer katholischen Privathochschule. Der Großteil von McMahons beruflichem Werdegang verlief fernab des Bildungswesens. Dennoch reicht das für die Berufung in Trumps Kabinett 2.

Die 76-jährige McMahon war in Trumps erster Regierung Chefin einer für kleine Unternehmen zuständigen Behörde. Sie ist mit Vince McMahon verheiratet, mit dem zusammen sie die Wrestling-Liga WWE groß machte. Zeitweise war sie auch WWE-Chefin, ging dann aber in die Politik und versuchte erfolglos, in den US-Senat gewählt zu werden. McMahon ist aktuell Co-Chefin von Trumps Team, das die Amtsübernahme des Republikaners am 20. Januar vorbereitet.

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Medienberichten zufolge wollte McMahon Handelsministerin werden. Doch dieser Posten ging an Wall-Street-Manager Howard Lutnick, der zusammen mit ihr das Machtübergabe-Team anführt. Lutnick wiederum hatte sich bei Trump um das Amt des Finanzministers beworben – bekam es aber trotz der Unterstützung von Tech-Milliardär Elon Musk nicht. Trump hatte im Wahlkampf zeitweise gesagt, er wolle das Bildungsministerium abschaffen. (dpa/afp/jal)

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