Vor der US-Wahl

 „Was verheimlicht er?“ – Trumps Gesundheitszustand löst erneut Spekulationen aus

Geistig noch fit? Donald Trumps Auftritte im US-Wahlkampf heizen die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand an. (Archivbild)
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Geistig noch fit? Donald Trumps Auftritte im US-Wahlkampf heizen die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand an. (Archivbild)
  • Jekaterina Jalunina
    VonJekaterina Jalunina
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Trump hält seinen Gesundheitszustand weiterhin geheim, was im Internet zu zahlreichen Spekulationen führt. Nun heizte die MSNBC-Moderatorin Katie Phan die Diskussion weiter an.

Washington – Frühere Präsidentschaftskandidaten haben oft ihre Krankenakten freiwillig veröffentlicht, um den potenziellen Wählerinnen und Wählern zu zeigen, dass sie gesundheitlich für das Amt geeignet sind. Obwohl es keine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt, wurde dies als Zeichen der Transparenz gewertet.

Nach Angaben der New York Times (NYT) versprach Trump vor einiger Zeit seine Krankenakte freizugeben. Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat dies jedoch bis heute noch nicht getan. Laut Medienberichten weigert er sich, auch nur grundlegende Informationen über seinen Gesundheitszustand preiszugeben. Auch die demokratische Kandidatin Kamala Harris hat bisher darauf verzichtet, ihre persönlichen Gesundheitsdaten öffentlich zu machen.

Nun heizte die MSNBC-Moderatorin Katie Phang, wie viele andere Kritiker, die Diskussion über Trumps Gesundheitszustand weiter an. Phang spekulierte, dass Trump zwar die Wahl im November gewinnen könnte, sich sein körperlicher und geistiger Zustand jedoch nach seiner Vereidigung verschlechtern könnte, berichtete US-Nachrichtenplattform Raw Story.

Katie Phang vor der US-Wahl: J. D. Vance nicht weit von der Präsidentschaft entfernt

Donald Trump, der 78 Jahre alt ist, regelmäßig zu McDonald’s geht und seine Diet Cokes liebt, würde seine zweite Amtszeit als ältester Mensch beenden, der jemals als Präsident der Vereinigten Staaten gedient hat. Tatsächlich wäre er 82 Jahre, sieben Monate und sechs Tage alt, wenn seine Amtszeit im Januar 2029 endet“, so Phang.

„Ganz zu schweigen davon, dass seine weitschweifigen, ziellosen Reden dazu geführt haben, dass sich Experten für psychische Gesundheit öffentlich besorgt über einen möglichen kognitiven Abbau geäußert haben. Trumps Geschichte schockierender Ausrutscher und Ausbrüche lässt darauf schließen, dass es von nun an nur noch weiter bergab gehen wird.“

Phang stellte die Frage: „Was passiert also, wenn Donald Trump stirbt oder handlungsunfähig wird und nicht länger Präsident sein kann?“ Ihre Antwort darauf: “ Absatz 1 des 25. Verfassungszusatzes besagt, dass in diesem Fall der Vizepräsident zum Präsidenten wird. Automatisch. Ich sage es also im Klartext: J. D. Vance ist einen Herzschlag von der Präsidentschaft der Vereinigten Staaten entfernt.“

Vor der US-Wahl 2024: Kritik an Trump wegen Geheimhaltung seiner medizinischen Unterlagen

Auch der Bestsellerautor Stephen King, der öfter Kritik an Trump äußert, hat sich erneut auf der Social-Media-Plattform X gegen ihn ausgesprochen und den Wählerinnen und Wählern einen weiteren Grund geliefert, warum sie den ehemaligen Präsidenten nicht unterstützen sollten. „Trump ist längst überfällig“, schrieb King. „Wählt keinen alten Mann, der seine medizinischen Unterlagen nicht freigeben will.“

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Das letzte Mal, als Trumps Gesundheitszustand veröffentlicht wurde, war nach Angaben der NYT im November 2023. In dem dreiseitigen Brief von Trumps neuem Leibarzt, Bruce A. Aronwald, wurde der ehemalige Präsident gleich zweimal für seine „Gewichtsreduktion“ gelobt. Allerdings fehlten konkrete Angaben zu seinem aktuellen Gewicht, Medikamenten oder detaillierten Testergebnissen. Stattdessen wurde lediglich betont, dass seine Werte „deutlich im normalen Bereich“, „exzellent“ und „außergewöhnlich“ seien. (jal)