Was Urlauber wissen müssen

Stau-Alarm am Wochenende: ADAC warnt vor diesen Strecken – wegen Sommerferien

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Der ADAC erwartet am Wochenende ein besonders hohes Stau-Aufkommen: Fast alle Bundesländer haben Sommerferien. Welche Strecken Autofahrer besser meiden sollten.

Es wird voll auf Deutschlands Straßen: Bis auf Bayern und Baden-Württemberg haben am kommenden Wochenende alle Bundesländer Sommerferien. Der Deutsche Automobil-Club (ADAC) warnt vor einem der staureichsten Wochenenden der Saison. „Auf den wichtigsten Urlauberautobahnen wird es abschnittsweise nur im Schritttempo vorangehen“, heißt es. 

Die längsten Staus werden am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und am Sonntagnachmittag erwartet. Der ADAC rät: Wer dem Stau aus dem Weg gehen möchte, sollte nach Möglichkeit erst Mitte der Woche in den Urlaub aufbrechen. Am letzten Juli-Wochenende könnte es auch wieder voll auf den Straßen werden – dann sind auch in Bayern und Baden-Württemberg Sommerferien.

Hohes Stau-Aufkommen am Wochenende erwartet: Diese Strecken und Autobahnen besser meiden

Der ADAC gibt einen Überblick, welche Strecken vom 21. bis 23. Juli besonders belastet sind. Auf diesen Autobahnen und Strecken müssen Autofahrer mit besonders viel Stau rechnen – und zwar in beide Richtungen:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • Großräume Hamburg und Berlin
  • A1 Bremen - Hamburg - Lübeck
  • A3 Frankfurt - Nürnberg - Passau
  • A4 Kirchheimer Dreieck - Bad Hersfeld - Erfurt - Dresden
  • A5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel
  • A7 Hamburg - Flensburg, A7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig - Nürnberg - München
  • A10 Berliner Ring
  • A11 Berlin - Dreieck Uckermark
  • A19 Dreieck Wittstock - Rostock
  • A24 Berlin - Hamburg
  • A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A72 Leipzig - Chemnitz - Hof
  • A93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Generell erwartet der ADAC in den nächsten sechs Wochen mit deutlich mehr Verkehr – erst ab dem 10. September dürfte es am Wochenende auf den Autobahnen wieder etwas entspannter werden. Dann sind die Sommerferien in allen Bundesländern vorbei.

Wegen Sommerferien: Stau-Alarm zum Wochenende – ADAC rechnet mit deutlich mehr Pannen

Autofahrer sollten außerdem aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, aber auch aufgrund der Temperaturen, besonders aufmerksam sein. echo24.de gibt Tipps, wie Autofahrer schneller für Abkühlung sorgen können. Angesichts der hohen Zahl an Pkw-Reisenden stellt sich der ADAC auch auf eine deutlich erhöhte Pannenzahl ein.

Vor diesem Hintergrund werden kurzfristig die Kapazitäten erhöht. Neben den bekannten gelben Abschleppfahrzeugen können in diesem Zeitraum auch nicht gebrandete Fahrzeuge im Auftrag des ADAC unterwegs sein.

ADAC warnt vor Stau im Ausland: Urlauber mit Italien, Frankreich oder Kroatien als Ziel sollten mehr Zeit einplanen

Auch im benachbarten Ausland wird der zunehmende Reiseverkehr für noch vollere Autobahnen sorgen. Zu den Problemstrecken zählen Tauern-, Fernpass-, Inntal-, Brenner- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Auch der Verkehr in Richtung Skandinavien wird noch einmal zunehmen.

Zwei Besonderheiten in Österreich: Entlang der österreichischen Inntal- und Brennerautobahn ist wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Außerdem: Der Arlbergtunnel ist während der gesamten Reisesaison gesperrt.

An den Grenzen der europäischen Nachbarländer im Süden sollten Wartezeiten von rund 60 Minuten eingeplant werden, für Fahrten nach Slowenien, Montenegro, Kroatien, Griechenland und in die Türkei noch deutlich mehr. An den deutschen Grenzen sind die drei Autobahngrenzübergänge Suben (A3 Linz - Passau), Walserberg (A8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein - Rosenheim) besonders staugefährdet.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Arnulf Hettrich

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