Massive Auswirkungen für Pendler
Warnstreik am Donnerstag: Zugausfälle und Verspätungen – auch in und um Heilbronn
Von Mittwoch auf Donnerstag sollen die Beschäftigten der Deutschen Bahn die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft zu Warnstreiks auf. Auswirkungen treffen auch Heilbronn.
Es wird wieder gestreikt bei der Deutschen Bahn: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft erneut zum Warnstreik auf. Von Mittwoch auf Donnerstag sollen die Beschäftigten die Arbeit niederlegen und damit den Bahnverkehr massiv beeinträchtigen. In der Folge ist mit zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen zu rechnen. Welche Rechte Bahnreisende haben, hat echo24.de bereits zusammengefasst.
Wird es auch in der Region Heilbronn Auswirkungen geben? Schließlich verkehren in der Region größtenteils andere Unternehmen. Wie die „Heilbronner Stimme“ berichtet, ist auch hier mit Auswirkungen auf den Regionalverkehr um die Stadt am Neckar zu rechnen.
Bahn-Streik der GDL ab Mittwoch: Auswirkungen auch in Heilbronn
Seit Donnerstag letzter Woche laufen die Verhandlungen zwischen der GDL und der Deutschen Bahn (DB). Ziel ist ein neuer Tarifvertrag. Da sich beide Seiten jedoch nicht einigen konnten, sind die Beschäftigten der DB zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Deutsche Bahn rechnet während des Streiks mit massiven Beeinträchtigungen im Fern-, Regional- und auch S-Bahn-Verkehr und kündigt ein „sehr eingeschränktes Grundangebot“ an.
Zwar werden viele Bahnstrecken im Regionalverkehr rund um Heilbronn nicht von der Deutschen Bahn bedient, dennoch hat ein Streik der GDL Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Der Grund: In der Vergangenheit sind immer auch die Mitarbeiter der Leitstellen in den Ausstand getreten. Dann stehen die Signale auf Rot – unabhängig davon, welches Unternehmen die Züge fährt. Welche Strecken rund um Heilbronn besonders vom Bahnstreik betroffen sind, weiß die „Heilbronner Stimme“ exklusiv.
Bahn-Streik ab Mittwoch: GDL fordert Lohnerhöhung und Inflationszuschlag
Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen unter anderem 555 Euro mehr im Monat für die Beschäftigten sowie einen Inflationsausgleich von bis zu 3.000 Euro. Besonders wichtig ist Gewerkschaftschef Claus Weselsky auch eine Arbeitszeitverkürzung für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. (jul/Alexander Hettich/Simon Gajer)
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